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kleines Dejeuner einzunehmen. Unter der Leitung dc§
Hrn. C. Krause wurden während dessen von einem
trefflichen ans Sängern beider Städte zusammengesetzten
Süngerchor herrliche Lieder vorgetragen.
Das sind in flüchtigen, skizzenhaften Zügen die
Hanptmomente einer Feier, die neben ihrer allgemeinen
geschichtlichen Bedeutung gerade für unsm
Städte ein ganz besonderes Interesse haben mußte iiiil
' die bei Allen, welche sie miterlebten, ein bleibendes Aiidcnken
finden wird. Wie sehr hatten sich unsere Städtk
ans diesen Tag gefreut und wie ward cs von alle»
Einwohnern bedauert, daß cs ihnen nicht bcschicdcii
war, Seine Majestät in ihren Mauern zu schert, fm
welche Gelegenheit alle Borbercitnngcn getroffen waren,
dem heimkehrenden Monarchen ans seinem Triumphzugk
einen würdigen Empfang zu bereiten. Aber nur eine
einzige Stunde konnte der König hier ans dem Bahn-Hofe
verweilen; er hat die Ruhe in der Hcimcch
der er zugeeilt, wohl verdient und auch andere ticue
Herzen auf seinem Wege harren auf die Freude, de»
Kaiser begrüßen zu können. Gott sei mit ihni auf
allen seinen Wegen!
Der goldene Lorbeerkranz ist nach einer Skizzc
des Herrn Maler Schex in Düsseldorf von dem Hem
Gabr. Hermeling in Köln in höchst kunstsinniger Weist
ausgeführt worden. Die einzelnen Theile des Kranzes,
hergestellt ans 22- und 20-karäthigem Gold und Platin,
sind frei ans der Hand getrieben und äußerst fein zusammengesetzt,
so daß das Kunstwerk trotz seines ansehnlichen
Gewichtes — 3 Pfd. 6 Loth — eilten
äußerst leichten Eindruck macht. Der Kranz bcsteljt
ans zwei Lorbeerzweigcn mit 60 Blättern, durch welch!
sich ein weißes Platinband schlingt, auf dem in schwarz
emaillirter Fractnrschrift die Namen „Weißcnburg,
Wörth, Saarbrücken, — Metz, Sedan und Straßburg"