Full text : Die Invasion der Franzosen in Saarbrücken im August 1870

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seres  Vaterlandes,  welche  unter  der  Invasion  des  Fei»  r
gestanden  hat.  [I
Wir  danken  dem  Allmächtigen,  daß  er  Ew.  Kaih
lich  Königliche  Vlajestät  gnädigst  beschirmt  und  i>  h
siebenmonatlicheu  siegreichen  Kümpfen  auf  Fei»  a
Boden  wohlbehalten  in  das  deutsche  Vaterland  zur
kehren  läßt.  —  |
Der  Oberbürgermeister  von  Köln,  Herr  Bach)
trat  alsdann  vor  Se.  Majestät  und  sprach:
Allerdnrchlauchtigster,  Großmächtigster  Kaiser  und  Kv>
Allergnädigster  König  und  Herr!
Voll  Vertrauen  sahen  Ew.  Kaiserlich  Königs
Majestät  wir  ver  fast  acht  Monaten  in  den  dem  dculs  s
Vaterlande  aufgedrungenen  Krieg  ziehen,  —  volles
trauen  im  Bewußtsein  der  Gerechtigkeit  der  Sache,  i
welche  Ew.  Majestät  das  Schwert  hatte  ziehen  mii  11
und  im  Bewußtsein  der  starken  und  sicheren  Führ  l
unseres  tapferen  Heeres.
Heute  nach  acht  Monaten  eines  gewaltigen,  tu
glorreichen  Kampfes  preisen  wir  uns  glücklich,  (Me
Majestät  mit  reichem  Ruhm  in  das,  so  hoffen  wir»
Gott,  für  immer  geeinigte  deutsche  Vaterland  heimkeil  £
zu  sehen  und  danken  wir  dem  Himmel,  welcher  (  >c
Majestät  schützte,  um  das  Banner  des  neuen  Deuts  cl
Reiches  in  die  starke  Hand  zu  nehmen.  j  1
In  diesem  wird  den  Bewohnern  der  Rheinl«
int  Angesicht  der  Berge,  auf  welchen  preußische  Tap  >c
feit  ihren  Triumph  feierte,  Zuerst  die  Freude,  l!l>
Majestät  begrüßen  zu  dürfen  und  im  Rückblicke  auf  >e
Gefahren  und  Drangsale,  von  welchen  die  Westgrr
unseres  Vaterlandes  bedroht  war,  halten  die  Rhci)
scheu  Städie  und  Gemeinden  cs  für  eine  Ehrenpfli  e
besonderes  Zeugniß  von  dem  Dankgefühte  des
landcs  für  seine  Rettung  zu  geben;  als  Vertreter  G
ser  Gemeinden  bitten  Ew.  Majestät  wir  unterthäni  k
            
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