Full text : Die Invasion der Franzosen in Saarbrücken im August 1870

der  Extrazug  ein,  der  Se.  Majestät  auf  den  Heims  !
deutschen  Boden  zurückführte,  den  der  König  v°  D1
Monaten  und  einigen  Tagen,  am  11.  August  I!  [•
überschritten,  nur  den  Erbfeind  im  eigenen  Lande  \
zugreifen,  der  cs  gewagt  hatte,  dem  deutschen  Gescm
Volk  in  so  übermüthiger  Weise  den  Fehdchandst  ^
hinzuwerfen.  11
Viele  Tausende  von  Menschen  füllten  die  Riii  111
irnd  den  Perron  des  Bahnhofes,  der  in  wenigen  Ta  f
in  der  That  zu  einem  Festort  umgrschrffen  war,  }
historischen  Moments  würdig,  der  sich  zu  vollziehen  01
Begriff  stand.  Weithin  schallendes  Hurrahrufen!I&
das  Gedröhne  der  Böller  begrüßten  den  anbrauscal  H
Zug  und  als  Deutschlands  Heldenkaiscr  und  Preuh  s
geliebter  Landesvater  aus  seinem  Waggon  in  die  Z  ^
Halle  trat,  woselbst  die  Spitzen  der  Provinzial-  ^
städtischen  Behörden,  die  Deputationen  und  Söa  1'
aufgestellt  waren,  da  war  des  Jubels  kein  Ende  >  !u
Jedermann,  der  ihn  zu  Gesicht  bekam,  freute  sich  ü!"
das  gute  rüstige  Aussehen  des  greisen  Monarchen,  >  F
sichtlich  erfreut  war  über  den  von  Herzen  kommen!
Empfang,  welcher  ihm  nach  langer  Abwesenheit  i
wiederum  auf  deutscher  Erde  Ln  Theil  geworden  >r  ^
In  Begleitung  Seiner  Majestät  befanden  sich  inei
Anderen  Seine  kaiserliche  und  königliche  Hoheit  1^
Kronprinz,  der  Prinz  Karl  königliche  Hoheit  n  '
Gras  Moltke.  Ebenso  hatten  sich  der  Gouverneur!
Rheinprovinz,  General  Herwarth  v.  Bittenfeld,  >
Oberpräsident  der  Rheinprovinz  v.  Pommer-Esche  >  °!
andere  hohe  Personen  eingefunden,  um  dem  Kaisers"
Könige  ihre  Huldigungen  darzubringen.
Der  Gouverneur  der  Rheinprovinz,  General  x  r'
warth  v.  Bittenfeld  begrüßte  zuerst  Se.  Majestät15
herzlichster  Weise,  seine  Freude  darüber  ausdrückt^
daß  es  ihm  vergönnt  sei,  Se.  Majestät  hiernach  eiaw
            
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