— 117 —
>011
id!
en,
seil
z»
erwe¬
me
inen,
m
me
vit
Ja
:er
en
Uns aber und Unsern Nachfolgern der Kaiserkrone
wolle Gott verleihen, alle Zeit Mehrer des deutschen
Reichs zu sein, nicht an kriegerischen Eroberungen,
sondern an den Gütern und Gaben des Friedens ans
dein Gebiete nationaler Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung.
Versa i! l e s, den l 8. Jan. Der Kaiserin-Königin
Augusta in Berlin. Bonrbakl hat nach dreitägiger
Schlacht sich vor dein Werder'schen heldenniülhigen
Widerstände zurückgezogen. Werder gebührt die höchste
Anerkennung und seinen tapferen Truppen. Wilhelm.
Versailles, den 18. Jan. Am 17. erneuter
Versuch Byurbaki's gegen den General Werder, der
seine verschanzte und mit schwerem Geschütze verstärkte
Position siegreich behauptete und alle Angriffe abwies.
Diesseitige Verluste in den dreitägigen Kämpfen werden
auf etwa 1200 Mann geschätzt.
Vor Paris Fortsetzung der Beschießung mit guter
Wirkung. Diesseitiger Verlust: 2 Offiziere, 1 Mann
todt, 1 Offizier, 6 Mann verwundet, v. Podbielsky.
ein
)te
ic*
rei¬
tcr
ieche
Versailles, den 18. Fan. ^ Die Armee des
Generals Bourbaki ist nach dem durch die dreitägigen
siegreichen Kämpfe des Generals von Werder vereitelten
Entsatz-Versuche von Belfort in vollem Rückzüge.
v. Podbielsky.
Ro up y, den 19. Januar. Nord-Armee vor St.
Quentin in 7stündigem Kampfe geschlagen. Bis jetzt
über 4000 unverwnndete Gefangene und 2 Geschütze,
v. Goeben.