welche dank der Förderung durch die Familien gleichfalls auf Mikrofilm an der
Universität des Saarlandes zugänglich gemacht werden konnten. Ergänzt werden
diese Bestände durch Kerndokumente aus weiteren Archiven, vor allem dem
britischen Foreign Office.
Bei der Erschließung der Quellen wurde die Balance zwischen wissenschaftlichen
Prinzipien und Leserorientierung gesucht. Auf den Anspruch einer im
wissenschaftlichen Sinne vollständigen Kommentierung wurde angesichts des Charakters
der Edition als Arbeitsbuch verzichtet. Dafür wurden den Quellen im Rahmen
des Arbeitsbuches methodische und sachliche Informationen beigegeben, die
in einer herkömmlichen Edition möglicherweise verzichtbar gewesen wären.
Insbesondere bei überwiegend quantitativen Quellen wurden die rein statistischen
Angaben durch eine graphische Umsetzung (Datenvisualisierung) ergänzt, welche
sich an den Erfordernissen von Selbststudium und Unterricht orientiert.
Die Dokumente sind fortlaufend durchnummeriert und mit thematischen Überschriften
versehen. Eingeleitet werden sie durch knappe Abschnitte, welche - vor
allem bei den fremdsprachigen Texten - auf den Inhalt verweisen, die jeweiligen
Dokumente in den Forschungs- und Sachzusammenhang einordnen und erste Hinweise
zu ihrer Interpretation liefern sollen - ohne diese jedoch insgesamt vorweg
zu nehmen. Je nach Komplexität des Gegenstandes wird in Kurzform auf für das
jeweilige Thema besonders relevante Darstellungen hingewiesen. Die vollständigen
Literaturangaben sind der umfangreichen Arbeitsbibliographie zu entnehmen.
Jedem Dokument sind schließlich Informationen zum Typ der Quelle, zu Autor,
Empfänger, den jeweiligen Funktionen dieser Personen zum genannten Zeitpunkt,
zum Entstehungsdatum und zu möglichen Sondervermerken vorangestellt, die
gelegentlich in Anmerkungen durch zusätzliche technische Informationen aus den
jeweiligen Dokumenten- oder Briefköpfen der Originale ergänzt werden. Lassen
sich Dokumente nicht exakt datieren, ist dies kenntlich gemacht. Die Provenienzangabe
zu den einzelnen Dokumenten enthält genaue Informationen zu deren archivalischem
Aufbewahrungsort. Archivbezeichnungen werden dabei nicht abgekürzt,
um sie auch einer fachlich weniger kundigen Leserschaft auf den ersten Blick
verständlich zu machen. Bei Zeitungsartikeln wurde auf eine archivalische
Provenienzangabe verzichtet.
Die Wiedergabe der Dokumente erfolgt nach Möglichkeit vollständig und in
einer dem Original möglichst exakt entsprechenden Form. Kürzungen, Deutungen
und Ergänzungen wurden stets als solche gekennzeichnet. Varianten wurden hingegen
nur dann angegeben, wenn sie inhaltlich relevant sind. Tippfehler in den
Vorlagen wurden prinzipiell stillschweigend verbessert und lediglich in besonders
bemerkenswerten oder interpretationswürdigen Fällen mit dem entsprechenden
Hinweis übernommen. Inhaltlich nicht relevante fremdsprachige Satz-Regeln - wie
Leerzeichen vor bestimmten französischen Satzzeichen oder Formen von Anführungszeichen
- wurden an die im Deutschen übliche Form angepasst. Die vor allem
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