Full text : Das Saarland zwischen Frankreich, Deutschland und Europa

welche  dank  der  Förderung  durch  die  Familien  gleichfalls  auf  Mikrofilm  an  der
Universität  des  Saarlandes  zugänglich  gemacht  werden  konnten.  Ergänzt  werden
diese  Bestände  durch  Kerndokumente  aus  weiteren  Archiven,  vor  allem  dem
britischen  Foreign  Office.
Bei  der  Erschließung  der  Quellen  wurde  die  Balance  zwischen  wissenschaftlichen
  Prinzipien  und  Leserorientierung  gesucht.  Auf  den  Anspruch  einer  im
wissenschaftlichen  Sinne  vollständigen  Kommentierung  wurde  angesichts  des  Charakters
  der  Edition  als  Arbeitsbuch  verzichtet.  Dafür  wurden  den  Quellen  im  Rahmen
  des  Arbeitsbuches  methodische  und  sachliche  Informationen  beigegeben,  die
in  einer  herkömmlichen  Edition  möglicherweise  verzichtbar  gewesen  wären.
Insbesondere  bei  überwiegend  quantitativen  Quellen  wurden  die  rein  statistischen
Angaben  durch  eine  graphische  Umsetzung  (Datenvisualisierung)  ergänzt,  welche
sich  an  den  Erfordernissen  von  Selbststudium  und  Unterricht  orientiert.
Die  Dokumente  sind  fortlaufend  durchnummeriert  und  mit  thematischen  Überschriften
  versehen.  Eingeleitet  werden  sie  durch  knappe  Abschnitte,  welche  -  vor
allem  bei  den  fremdsprachigen  Texten  -  auf  den  Inhalt  verweisen,  die  jeweiligen
Dokumente  in  den  Forschungs-  und  Sachzusammenhang  einordnen  und  erste  Hinweise
  zu  ihrer  Interpretation  liefern  sollen  -  ohne  diese  jedoch  insgesamt  vorweg
zu  nehmen.  Je  nach  Komplexität  des  Gegenstandes  wird  in  Kurzform  auf  für  das
jeweilige  Thema  besonders  relevante  Darstellungen  hingewiesen.  Die  vollständigen
  Literaturangaben  sind  der  umfangreichen  Arbeitsbibliographie  zu  entnehmen.
Jedem  Dokument  sind  schließlich  Informationen  zum  Typ  der  Quelle,  zu  Autor,
Empfänger,  den  jeweiligen  Funktionen  dieser  Personen  zum  genannten  Zeitpunkt,
zum  Entstehungsdatum  und  zu  möglichen  Sondervermerken  vorangestellt,  die
gelegentlich  in  Anmerkungen  durch  zusätzliche  technische  Informationen  aus  den
jeweiligen  Dokumenten-  oder  Briefköpfen  der  Originale  ergänzt  werden.  Lassen
sich  Dokumente  nicht  exakt  datieren,  ist  dies  kenntlich  gemacht.  Die  Provenienzangabe
  zu  den  einzelnen  Dokumenten  enthält  genaue  Informationen  zu  deren  archivalischem
  Aufbewahrungsort.  Archivbezeichnungen  werden  dabei  nicht  abgekürzt,
um  sie  auch  einer  fachlich  weniger  kundigen  Leserschaft  auf  den  ersten  Blick
verständlich  zu  machen.  Bei  Zeitungsartikeln  wurde  auf  eine  archivalische
Provenienzangabe  verzichtet.
Die  Wiedergabe  der  Dokumente  erfolgt  nach  Möglichkeit  vollständig  und  in
einer  dem  Original  möglichst  exakt  entsprechenden  Form.  Kürzungen,  Deutungen
und  Ergänzungen  wurden  stets  als  solche  gekennzeichnet.  Varianten  wurden  hingegen
  nur  dann  angegeben,  wenn  sie  inhaltlich  relevant  sind.  Tippfehler  in  den
Vorlagen  wurden  prinzipiell  stillschweigend  verbessert  und  lediglich  in  besonders
bemerkenswerten  oder  interpretationswürdigen  Fällen  mit  dem  entsprechenden
Hinweis  übernommen.  Inhaltlich  nicht  relevante  fremdsprachige  Satz-Regeln  -  wie
Leerzeichen  vor  bestimmten  französischen  Satzzeichen  oder  Formen  von  Anführungszeichen
  -  wurden  an  die  im  Deutschen  übliche  Form  angepasst.  Die  vor  allem

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