25.3.1957
25.3.1957
1.4.1957
9.4.1957
19.5.1957
21.5.1957
12.6.1957
12.6.1957
13.6.1957
18.6.1957
21.6.1957
Bergbau still. Hintergrund dieses Streiks ist das sehr schlechte
Betriebsklima bei Saarberg aufgrund der französischen Personalpolitik.
Die Minderheitsregierung des Saarlandes unter Ministerpräsident
Hubert Ney tritt zurück.
Römische Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
(EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft
(EAG, später EURATOM).
Einberufung der ersten Wehrpflichtigen in der Bundesrepublik.
Auflösung der KPS durch das saarländische Innenministerium.
Rücktritt Neys als Parteivorsitzender. - Auf dem Parteitag der
CDU-Saar bringt Franz Josef Röder in Übereinstimmung mit der
Bonner Parteizentrale eine Entschließung ein, die eine Fusion mit
der CVP fordert. Ney verlangt daraufhin sofort als Vorbedingung
die Selbstauflösung der CVP, was von der Partei nicht mitgetragen
wird. Die Entschließung wird dann mit 364 gegen 233
Stimmen angenommen. Als Ney beim ersten Wahlgang zur
Vorstandswahl nicht die erforderliche absolute Mehrheit erhält,
zieht er seine Kandidatur zurück. Justiz- und Kultusminister
Egon Reinert wird mit 329 Stimmen gewählt. Mit der Regierungsbildung
beauftragt, entschließt Reinert sich dennoch -
angesichts der Uneinigkeit in den eigenen Reihen - zur Bildung
der neuen Regierung auf der Grundlage des Heimatbundes
(4. Juni 1957). Sein erster Stellvertreter als Ministerpräsident
wird Heinrich Schneider, dessen Partei seit ihrem Austritt aus der
Koalition im Dezember 1956 damit wieder an der Regierungsverantwortung
teilnimmt.
Sturz Guy Mollets.
Das Gesetz über steuerliche Maßnahmen im Saarland tritt in
Kraft. Es stellt die bedeutsamste Maßnahme zur Förderung der
Konkurrenzfähigkeit der Saarwirtschaft dar.
Regierung Maurice Bourges-Maunoury.
Regierungserklärung Egon Reinerts.
In Frankreich wird die gesamte Liberalisierung der Einfuhren aus
dem OEEC-Raum und der Dollar-Zone vorübergehend aufgehoben.
Nachdem sich die Zentrumspartei im April 1957 wieder von der
CVP losgesagt hatte, billigen die Landesvorstände von CVP und
CSU die Eingliederung der CVP als CSU-Saar. Am 30. Juni
1957 bestätigt der Parteitag der CVP, am 7. Juli der Parteitag der
CSU den Beschluss.
195