16.4.1956
13.5.1956
22.5.1956
28.5.1956
31.5.1956
4.-5.6.1956
6.6.1956
15.6.1956
27.6.1956
12.7.1956
13.7.1956
20.7.1956
28.7.1956
Mitglieder, sich der CDU anzuschließen. - Der CVP-Parteivorstand
lehnt die Vereinbarung jedoch ab.
Die Verfassungskommission des Saarlandes erklärt den Paragraphen
des Wahlgesetzes, der die Mandatszahlen in den drei Wahlkreisen
des Saarlandes festlegt, für verfassungswidrig. Er widerspreche
dem Gleichheitsgrundsatz im Verhältniswahlsystem. Dadurch
erhält die DPS einen 13. Landtagssitz, während die CVP
einen abgeben muss und so nur noch zwölf Sitze haben wird.
Wahlen zu den saarländischen Gemeinderäten und Kreisräten:
CDU 26,9 %, DPS 24,6 %, CVP 23,3 %, SPD 18,6 %, KP 6 %.
Vgl. Quelle Nr. 91
Rücktritt von Mendes France aus der französischen Regierung.
Vertrag zwischen Frankreich und Marokko, der keinerlei Beeinträchtigung
der marokkanischen Souveränität mehr vorsieht.
Die Außenminister der Montanunion stimmen bei einem Treffen
in Venedig dem Brüsseler Expertenbericht über Euratom und Gemeinsamen
Markt als Verhandlungsgrundlage zu.
Zusammenkunft von Bundeskanzler Adenauer und dem französischen
Ministerpräsidenten Mollet in Luxemburg zur Besprechung
der Saarfrage. Neunstündige, zum Teil dramatische Verhandlungen.
Einigung auf Angliederung des Saarlandes an die
Bundesrepublik zum 1. Januar 1957. Lösung der Warndt-Frage,
Moselkanalisierung, Vereinbarungen über den Rhein-Seitenkanal.
Die Regelung der finanziellen Fragen bleibt einer Expertenkommission
überlassen.
Letztes Spiel der saarländischen Fußball-Nationalmannschaft
gegen Holland in Amsterdam.
Vertrag zwischen Frankreich und Tunesien, der Tunesien vollkommene
Unabhängigkeit zusichert.
Der Internationale Gerichtshof der WEU im Saarland nimmt
seine Tätigkeit auf.
Alleinige Aufnahme der CDU-Saar als Landesverband der bundesdeutschen
CDU.
Am 13. Juli beschließt der CVP-LandesparteiVorstand die Aufnahme
offizieller Verhandlungen mit der Bundesdeutschen Zentrumspartei.
Am 18. Juli 1956 akzeptiert der Vorstand des Zentrums
den Zusammenschluss, am 22. Juli 1956 stimmt auch die
Saarbrücker Delegiertenkonferenz zu. Beide Parteien schließen
sich zur Christlichen Volkspartei zusammen.
Nationalisierung des Suezkanals.
Aufnahme des Saarländischen Fußballbundes in den DFB.
191