24.11.1955
25.1 1.1955
26.11.1955
27.11.1955
29.11.1955
2.12.1955
2.12.1955
8.12.1955
14.12.1955
16.12.1955
16.12.1955
18.12.1955
Pinay erklärt vor dem Auswärtigen Ausschuss der Nationalversammlung,
dass Frankreich entschlossen sei, an der Saar seine
materiellen Interessen zu verteidigen und seiner moralischen
Verpflichtung gegenüber denjenigen Saarländern, die das Saarstatut
verteidigt haben, nachzukommen.
Unter Führung des DGB treffen sich in Bad Münster am Stein
Delegierte der beiden saarländischen Gewerkschaften und entscheiden
die Wiederherstellung der gewerkschaftlichen Einheit.
Die Einheitsgewerkschaft wird ihre Auflösung bekannt geben
und ihren Mitgliedern empfehlen, dem neuen, kurz vor dem
Referendum gegründeten, bundesdeutschen Verband beizutreten.
Offizieller Wahlkampfbeginn für die Landtagswahlen am 18. Dezember
1955.
CVP-Resolution: 1) Die Partei anerkennt die Zugehörigkeit der
Saar zu Deutschland ebenso wie die Notwendigkeit eines
deutsch-französischen Bündnisses und die Einheit Europas.
2) Sie veröffentlicht einen Appell an die vereinigten christlichen
Kräfte an der Saar. 3) Sie wird das kulturelle, soziale und
wirtschaftliche Programm wiederaufgreifen, was partiell bereits
in den letzten sechs Jahren von der CVP verwirklicht worden
ist. - Obwohl in der CVP seit dem 23. Oktober keine Auflösungserscheinungen
aufgetreten sind, wird entschieden, dass sich
die Führer der Partei, die wichtige Posten besetzt hatten, nicht
wieder zur Wahl stellen. Dies gilt insbesondere für Johannes
Hoffmann, der ungeachtet dessen Parteivorsitzender bleibt. Von
den ehemaligen Ministern wird sich lediglich Ruland erneut
aufstellen lassen.
Die Regierung Faure stürzt.
Auflösung der Nationalversammlung in Frankreich.
Deutsch-französische Verhandlungen über die Röchling-Frage.
Der Landtag akzeptiert die Einsetzung eines Internationalen Gerichtshofs
im Saarland.
Die bundesdeutschen Gewerkschaften setzen sich für eine Wahl
zugunsten der pro-deutschen Parteien ein.
Aufhebung des Verbots des IV Bergbau durch Ministerratsbeschluss.
Adenauer interveniert zugunsten der CDU-Saar.
Landtagswahlen im Saarland: CDU 25,4 % (14 Sitze), DPS
24,2 % (zwölf Sitze), CVP 21,8 % (13 Sitze), SPD 14,3 % (sieben
Sitze), KP 6,6 % (zwei Sitze), SPS 5,8 % (zwei Sitze). Auffällig
ist der unerwartet schwache Wahlsieg der Heimatbundparteien,
das gute Abschneiden der CDU, die Stimmenverluste
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