26.3.1955
30.3.1955
30.3.1955
31.3.1955
5.4.1955
6.4.1955
15.4.1955
17.4.1955
23.4.1955
23.-24.4.1955
24.4.1955
29.-30.4.1955
Edgar Faure erklärt in der Nationalversammlung, seine Regierung
werde niemals die Rückkehr der Familie Röchling an die
Spitze der Völklinger Werke gestatten.
Antoine Pinay bestätigt in der Nationalversammlung, dass die
französische Regierung die Familie Röchling für immer aus der
Leitung des Völklinger Werkes ausschließen möchte.
Die SPS bringt einen Gesetzesvorschlag zur Nationalisierung der
Völklinger Stahlwerke ein.
Der Finanzausschuss der französischen Nationalversammlung
schlägt als Entwurf zur Annahme vor: „Der Wirtschafts- und Finanzminister
wird befugt sein, alle notwendigen Maßnahmen zu
ergreifen, die geeignet sind, den Kauf der nicht dem Staat gehörenden
Vermögensteile des Stahlwerkes Völklingen (Saar) und
die Reorganisation dieses Unternehmens in die Wege zu leiten“.
Die Saarbergwerke publizieren den Monatsbericht für März. Die
Bergwerke haben 1.608.352 Tonnen Kohle gefördert und die
Stahlwerke haben 284,675 Tonnen Rohstahl produziert. Diese
Zahlen stellen einen neuen Rekordwert der saarländischen
Schwerindustrie seit Kriegsende dar.
Nach dem Rücktritt Churchills wird Anthony Eden britischer
Premierminister.
Die saarländisch-französischen Wirtschaftsverhandlungen werden
mit dem Ziel eines Wirtschaftsvertrags auf der Grundlage
des Protokolls vom 21. März 1955 in Paris wieder aufgenommen.
Ein Vorfall in einem Saarbrücker Postamt ist Ausgangspunkt
einer heftigen Kampagne gegen die Post- und Telegraphenüberwachung
im Saarland. Die pro-deutschen Parteien bemächtigen
sich dieses Zwischenfalls für ihre Zwecke, aber auch die
Gewerkschaften und die SPS beteiligen sich am Protest,
Ausführliche Stellungnahme der „Volksstimme“ zum Abhörskandal.
Der SPS-Kongress fordert die Nationalisierung der Röchling-Werke.
Demonstration zugunsten der Familie Röchling, organisiert von
einer Vereinigung Völklinger Händler und Industrieller: Im Laufe
dieser Versammlung wird versichert, dass viele Saarländer
zögern würden, bei der Volksabstimmung positiv für das Statut
zu stimmen, wenn die Röchlings ihres Eigentums beraubt
würden. In der bundesdeutschen Presse erhalten Berichte über
diese Kundgebung einen bevorzugten Platz.
Bonner Konferenz zwischen Adenauer und Pinay: Drei Fragen
sind noch zu klären: a) Die Frage der demokratischen Freiheiten
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