17.9.1953
25.9.1953
25.9.1953
1.10.1953
9.10.1953
11.10.1953
20.10.1953
25.10.1953
28.10.1953
Europarat mit beratender Stimme, die künftigen Mitgliedsstaaten
der EPG, das Saarland und die USA.
Erklärung Hoffmanns, der den Grundsätzen des Van-Naters-Plans
zustimmt. Er kritisiert die Bonner Zögerlichkeit und fordert
die Beteiligung der Saar an einer möglichen internationalen Saarkonferenz.
Die Beratende Versammlung des Europarats akzeptiert mit
84 Stimmen bei acht Gegenstimmen und zwei Enthaltungen den
Van-Naters-Plan.
Eine große Mehrheit der Mitglieder des Europarats billigt der
Saar - gegen bundesdeutsche Einwände - einen Stern auf der
Europaflagge zu.
Der Saarländische Landtag nimmt gegen die Stimme des KP-Abgeordneten
folgende Resolution des Auswärtigen Ausschusses
an: 1) Das Parlament begrüßt die vom Europarat angenommene
Resolution. 2) Es betont die Wichtigkeit einer Wiederaufnahme
der deutsch-französischen Verhandlungen. 3) Es drückt seinen
innigen Wunsch aus, in dem Van-Naters-Bericht eine Basis
sowohl für die direkten deutsch-französischen Verhandlungen als
auch für eine eventuelle europäische Konferenz zu sehen.
Nach einem Treffen mit Heinrich Schneider und Richard Becker
nennt die FDP als Voraussetzung für eine Koalition u.a. die
Anerkennung der Bundestagsresolution vom 7. Juli 1953. Eine
ökonomische Europäisierung der Saar solle zugestanden werden,
eine politische allerdings nicht.
Das erste WM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Saarland
endet in Stuttgart mit einem 3:0-Sieg der Gastgeber.
Bildung der zweiten Regierung Adenauer aus CDU/CSU, FDP,
DP und BHE. - ln der Regierungserklärung Adenauers heißt es,
die Bundesrepublik hoffe, die Saarfrage im Geist europäischer
Zusammenarbeit lösen zu können.
Der ehemalige Justizminister Thomas Dehler droht in Ansbach
im Rahmen einer Versammlung des Führungsausschusses der
bayrischen FDP damit, dass sich seine Partei aus der Regierungskoalition
zurückziehen werde, wenn der Kanzler seine Haltung
zur Saarfrage beibehalte. Die FDP werde niemals auf das Eigentumsrecht
Deutschlands an der Saar verzichten. Die Partei weist
die These einer Europäisierung des Gebietes zurück, obgleich sie
sehr wohl anerkennt, dass die ökonomischen Interessen Frankreichs
respektiert werden müssen.
Im Mittelpunkt der Bundestagsdebatte über die Regierungserklärung
steht die Saarfrage.
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