24.3.1952
29.-30.3.1952
1.4.1952
3.4.1952
3.4.1952
4.4.1952
5.4.1952
10.4.1952
23.4.1952
Schuman erläutert auf einer Pressekonferenz, dass seitens des
Bundeskanzlers weder die Saarregierung noch der Status des
Saarlandes eigentlich anerkannt worden sei. Indessen habe der
Bundeskanzler offiziell zugegeben, dass eine Lösung nur in
Zusammenarbeit mit der Saarregierung und dem saarländischen
Parlament gefunden werden könne.
Zweiter Landeskongress der Einheitsgewerkschaft des Saarlandes
in Sulzbach - Wahl Paul Kutschs zum Ersten
Vorsitzenden der Einheitsgewerkschaft und Richard Rauch vom
Metallarbeiterverband zum Zweiten Vorsitzenden - Deutliche
Stellungnahme Kutschs gegen die gegenwärtige rechtliche Lage
des Saarlandes, in der er entweder die Rückorientierung zu
Deutschland oder eine wirkliche europäische Lösung, die keine
französische Vorherrschaft impliziert, fordert.
Vor der Ratifizierung des Montanunion-Vertrages nimmt der Rat
der Republik auf Antrag des Senators Maroger eine Resolution
an, die es der französischen Regierung zur Pflicht macht, keine
Saarlösung anzunehmen, welche nicht die Aufrechterhaltung der
französisch-saarländischen Wirtschaftsunion mit den ihr zugrunde
liegenden Konventionen als auch die innere politische Autonomie
einschließt.
Warnstreik der Saargrubenarbeiter, um eine Anerkennung der
5 %igen Lohnerhöhung durch die Gemischte Wirtschaftskommission
zu erreichen.
Die Gemischte Wirtschaftskommission vertagt ihre Sitzung, da
sie den Warnstreik der Grubenarbeiter als ungebührliche
Einflussnahme wertet.
Verkündung des Gesetzes betreffend politische Parteien, das der
Landtag am 17. März 1952 angenommen hat.
Stellungnahme der Gemischten Wirtschaftskommission über die
Bergarbeiterlöhne. Der Vorschlag lässt die Streitfrage, ob das
Gesetz über Tarifverträge und Schlichtungswesen vom 22. Juni
1950 auch auf die Grubenarbeiter Anwendung findet, offen,
entscheidet aber andererseits, für die Grubenarbeiter ebenfalls ein
Schieds- und Schlichtungsverfahren gesetzlich einzuführen.
Schreiben der beiden Bergarbeitergewerkschaften an die Regierung,
in dem der Vorschlag der Gemischten Wirtschaftskommission
als unannehmbar bezeichnet wird.
Im Verlauf der Saardebatte des Bundestages zu den Pariser Vereinbarungen
erklärt Adenauer nach scharfen Angriffen der SPD,
dass die deutsch-französischen Verhandlungen zur Regelung der
Saarfrage von ihm „vorläufig zurückgestellt“ worden seien. - Mit
191 gegen 135 Stimmen und 8 Enthaltungen verabschiedet der
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