Full text : Das Saarland zwischen Frankreich, Deutschland und Europa

8.6.1951

12.6.1951
15.6.1951
19.6.1951

20.6.1951

22.6.1951
24.6.1951
30.6.1951
10.7.1951
10.7.1951
11.7.1951
11.7.1951
2.8.1951

5.8.1951

Ausdruck,  eine  Lösung  im  Geiste  des  Schuman-Plans  zu  finden.
Die  Saar  solle  europäisches  Territorium  werden,  verwaltet  vom
Europarat,  bis  ein  europäischer  Bundesstaat  geschaffen  sei.
Der  Landtag  stimmt  in  dritter  Lesung  einem  Gesetzentwurf  zum
Schutz  des  Arbeitsmarktes  zu,  wonach  jeder  Arbeitnehmer,  der
vor  dem  1.  Juli  1949  im  Saarland  beschäftigt  war,  ein  Recht  auf
weitere  Beschäftigung  erhält.
Offizielle  Gründung  des  Deutschen  Saarbundes.
Klage  der  DPS  vor  dem  Verwaltungsgerichtshof  Saarlouis  zur
Aufhebung  des  Parteiverbots.
Besprechung  des  SPS-Fraktionsvorsitzenden  im  Saarländischen
Landtag,  Karl  Étienne,  mit  Kurt  Schumacher  in  Bonn.  Étienne
schlägt  den  Abschluss  eines  Übergangsvertrags  zwischen  der
Bundesrepublik  und  Frankreich  über  das  Saarland,  eine  gemeinsame
  Vertretung  des  Saarlandes  durch  die  Bundesrepublik  und
Frankreich  bei  den  Behörden  der  EGKS,  die  Zurückziehung  der
saarländischen  Delegierten  aus  der  Beratenden  Versammlung
und  aus  dem  Ministerausschuss  des  Europarats  sowie  die
Entsendung  eines  Vertreters  der  Bundesrepublik  nach  Saarbrücken
  vor.
Die  sozialdemokratische  „Volksstimme“  veröffentlicht  eine
Erklärung  der  Fraktion  und  des  Landesparteivorstandes  der  SPS,
wonach  Étienne  die  am  19.  Juni  1951  getätigten  Äußerungen
nicht  im  Auftrag  der  SPS  abgegeben  habe.
Rücktritt  Karl  Étiennes  als  Fraktionsvorsitzender  der  SPS.
Revierkonferenz  des  IV  Bergbau  in  Sulzbach:  Tarifrecht  und
Fragen  der  Mitbestimmung  stehen  im  Vordergrund.
Der  Landtag  verabschiedet  das  Gesetz  über  die  Errichtung  einer
Arbeitskammer  für  das  Saarland.
Rücktritt  der  Regierung  Queuille.
Saarländische  Gemeinde-  und  Kreisordnung.
Saarknappschaftsordnung.
Eisenbahnstatut.  Vorwurf  der  Eisenbahnergewerkschaft,  hierdurch
  werde  die  Tarifvertragsfreiheit  verletzt.
Konvention  über  die  Bildung  von  Schlichtungsausschüssen  und
eines  Schiedsausschusses  zwischen  der  Régie  des  Mines  und  den
Gewerkschaften.
Der  Hauptvorstand  des  IV  Bergbau  fordert  die  Aufhebung  der
Grubenkonvention  und  das  volle  Mitbestimmungsrecht,  ferner
Auflösung  des  Saarländischen  Landtages  und  Neuwahlen  nach
demokratischen  Grundsätzen,

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