21.4.1951
21.-22.4.1951
2.5.1951
4.5.1951
5.5.1951
8.5.1951
11.5.1951
16.5.1951
16.5.1951
21.5.1951
29.5.1951
30.5.1951
1.6.1951
7.6.1951
8.6.1951
Der Vorstand des SFB beschließt die Teilnehme der saarländischen
Vereine am Spielbetrieb in den bundesdeutschen Ligen
und stellt damit die Regierung vor vollendete Tatsachen.
Parteitag der SPS verlangt eine Revision des Grubenabkommens
und das Mitbestimmungsrecht. Eine endgültige Entscheidung
über die Saartrage sei im Friedens vertrag festzulegen und eine
Volksabstimmung sei abzulehnen.
Die Bundesrepublik wird Vollmitglied des Europarats. Das Saarland
hingegen bleibt assoziiertes Mitglied.
Ein Manifest der DPS schlägt einen internationalen, von einem
deutschen und französischen Beobachter kontrollierten, Status
mit eingeschränkter Autonomie für die Saar vor und fordert des
weiteren eine wirtschaftliche Öffnung des Saarlandes nach
Deutschland und die Zuweisung noch ausstehender Marshall-Plan-Kredite.
Verbot einer Kundgebung der DPS.
Richard Kim fordert eine Revision des Abkommens über die
Saargruben, da die Beteiligung des Saarlandes an den Saargruben
und die Entschädigung für die gewonnene Kohle zu gering sei.
Bei den Verhandlungen in Paris sei nicht mit einwandfreien
Zahlen der saarländischen Delegation aufgewartet worden.
Aufnahme des Postreisescheckdienstes zwischen dem Saarland
und Frankreich.
Ausweisung des ehemaligen Landtagsabgeordneten Heinrich
Danzebrink, der wiederholt an Kundgebungen der DPS teilgenommen
hatte.
ln Erwartung der Annahme des Gesetzes über die Errichtung
einer diplomatischen Vertretung im Saarland beschließt die
französische Regierung die Aufhebung der Bezirksdelegationen.
Verbot der DPS.
Schreiben Adenauers an die Hohen Kommissare zur Situation an
der Saar. Die Bundesregierung fordert Meinungs- und Handlungsfreiheit
im Saarland.
In einer Regierungserklämng kündigt Adenauer an, dass die Bundesregierung
in einem Memorandum die Aufmerksamkeit des
Europarats auf die Lage im Saargebiet lenken wird.
Errichtung des Finanzgerichts des Saarlandes.
Errichtung der Kommission für saarländische Landesgeschichte
und Volksforschung.
Der Rheinische Merkur publiziert eine Stellungnahme, von der es
heißt, der Kanzler habe sie inspiriert; es kommt der Wunsch zum
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