2.12.1950
3.12.1950
12.12.1950
14.12.1950
27.12.1950
Jan. 1951
1.1.1951
2.1.1951
5.1.1951
14.1.1951
30.1.1951
9.2.1951
eines saarländischen Staatspräsidentenamtes, über die Umbildung
der saarländischen Regierung, über die Aufnahme des Saarlandes
in die EGKS, über die Marshall-Plan-Zuteilungen und
über die Frage der saarländischen Reparationen an Frankreich.
In einer Resolution fordert das saarländische Parlament die Einbeziehung
der Saar in den Schuman-Plan als Unterzeichnerstaat.
Loi № 50.507 betreffend die Ratifikation der am 3. März beschlossenen
Konventionen zwischen Frankreich und dem Saarland.
Deutsche Staatsangehörige, die im Besitz eines Passes sind,
dürfen ab 1. Januar 1951 ohne Visum in das Saarland einreisen.
Der Saarländische Landtag erklärt, die französische Regierung
habe das Saarland bei der Verteilung der für beide Staaten bereitgestellten
Marshall-Plan-Gelder benachteiligt und beschließt,
eine Delegation nach Paris zu entsenden, um der französischen
Regierung einen Protest zu überreichen.
Ausweisung Heinz Voigts, des früheren Landessekretärs der
CVP-Jugendorganisation Junge Generation.
Informelle Gründung des Deutschen Saarbundes. Erst im Mai,
nach längeren Gesprächen, wird das Führungsdirektorium
gebildet. - Generalsekretär wird Heinz Voigt.
Die Saarkonventionen von 1950 treten in Kraft. Die Abschreibungsquote
für die Régie des Mines steigt von 11 % auf 15 %.
Die saarländische DPS missbilligt die am 1. Januar 1951 in Kraft
getretenen Saarkonventionen. Sie fordert u.a. die Freiheit der
Meinungsäußerung, die Zurücknahme der Ausweisungen, die
Unabhängigkeit der Richter und die Trennung der Gewalten.
Die Eisenbahnkonvention tritt in Kraft. Umbenennung der Saarländischen
Eisenbahnen in Eisenbahnen des Saarlandes {EdS).
Der provisorische Generalrat der SPS fordert u.a.: Aufnahme des
Saarlandes in die EGKS, die gerechte Beteiligung des Saarlandes
an den Gegenwertmitteln, Abänderung des Gesetzes über den
Verfassungsausschuss sowie Abänderung des Gesetzes zur Ergänzung
des Strafgesetzbuches.
Auf einer Pressekonferenz in Kiel erklärt der französische Hohe
Kommissar André François-Poncet, dass das Saarland das Bindeglied
zwischen Deutschland und Frankreich darstelle. Es solle
eine unabhängige Rechtsstellung und eine Verfassung ähnlich
der Luxemburgs erhalten.
Schreiben der Bundesregierung an die Alliierte Hohe Kommission,
in dem sie gegen die Ausweisungen an der Saar protestiert.
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