Übergang des römischen Tholeys in fränkischen Besitz entwickelten Hans-Walter
HERRMANN, Das Testament des Adalgisel-Grimo. Ein Zeugnis merowingerzeitlichen
Lebens an Saar, Mosel und Maas, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte
des Benediktiner-Ordens und seiner Zweige 96, Heft 1-4 (1985), S. 260-275,
hier S 262 und Franz IRSIGLER, Gesellschaft, Wirtschaft und religiöses Leben
im Obermosel-Saar-Raum zur Zeit des Diakons Adalgisel Grimo, in: Hochwälder
Geschichtsblätter 1 (1989), S. 5-18, Nachdruck in Miscellanea Franz Irsigler. Festgabe
zum 65. Geburtstag, hg. von Volker Henn, Rudolf HOLBACH, Michel PAULY
und Wolfgang SCHMID, Trier 2006, S. 247-274, hier S. 259f. Das Testament des
Adalgisel-Grimo ist mehrfach ediert worden: Wilhelm LEVISON, Das Testament
des Diakons Adalgisel-Grimo v. J. 634, in: Trierer Zeitschrift 7 (1932), S. 69-85;
Hans-Walter Herrmann, Testament des Adalgisel Grimo, wie oben (1975) und
(1985) mit deutscher Übersetzung des lateinischen Textes. Den Überlegungen von
Wilhelm LEVISON (1932), S. 71f. zur Überlieferung des Dokuments ist die nachfolgende
Forschung gefolgt. Zur Herkunft der Tholeyer Klerikergemeinschaft aus
Trier vgl. Wilhelm LEVISON (1932), Hans-Walter HERRMANN, Testament des
Adalgisel Grimo, wie oben (1975) und (1985) sowie Wolfgang Haubrichs (1986),
S. 88, zur Herkunft aus Verdun vgl. Franz Staab, Wann beginnt die monastische
Tradition Tholeys? Zu einem neuen Buch von Wolfgang Haubrichs, in: Zeitschrift
für die Geschichte der Saargegend 36 (1988), S. 17-25, hier S. 23 und Franz IRSIG¬LER
(2006), S. 266. Neue Überlegungen zu geistlichen Gemeinschaften von Klerikern
finden sich im Tagungsband mit dem Titel: Frühformen von Stiftskirchen in
Europa. Funktion und Wandel religiöser Gemeinschaften vom 6. bis zum Ende des
11. Jahrhunderts. Festgabe für Dieter Mertens zum 65. Geburtstag (Schriften zur
südwestdeutschen Landeskunde 54), hg. von Sönke LORENZ und Thomas Zotz,
Leinfelden-Echterdingen 2005, hier zu Tholey (Josef Semmler, S. 16) und zu
Adalgisel-Grimo (Charles Mériaux, S. 256). Zum Pfarrbezirk von Tholey vgl. die
Karte bei Wolfgang HAUBRICHS (1986), S. 86. Zur wirtschafts- und sozialgeschichtlichen
Auswertung des Testamentes von 634 vgl. Franz IRSIGLER (2006), S.
256-264. Karten zum Grundbesitz des Adalgisel Grimo erstellten Hans-Walter
HERRMANN (1985), S. 276; Wolfgang Haubrichs (1986), S. 78; Franz IRSIGLER
(2006), S. 268. Überlegungen zu prosopographischen Einordnung der Familie des
Adalgisel Grimo stellen an Horst EBLING, Prosopographie der Amtsträger des
Merowingerreiches von Chlothar III. (613) bis Karl Martell (741) (Beihefte der
Francia 2), Münschen 1974, S. 30f. (Nr. 5) und S. 86f. (Nr. 86); Ulrich NONN, Zur
Familie des Diakons Adalgisel-Grimo, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte
1 (1975), S. 11-17; Matthias Werner, Der Lütticher Raum in frühkarolingischer
Zeit. Untersuchungen zur Geschichte einer karolingischen Stammlandschaft
(Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 62), Göttingen
1980, S. 38-47. Zum römischrechtlichen Charakter von Grimos Testament vgl. Ulrich
NONN, Merowingische Testamente. Studien zum Fortleben einer römischen
Urkundenform im Frankenreich, in: Archiv für Diplomatik 18 (1972), S. 1-129
{Lex Falcidia S. 11-17, zu Grimos Testament S. 30f. und öfter). Zum Verfahren
und den Rechtsfolgen der Freilassungen in der Kirche vgl. Stefan Esders, Die
Formierung der Zensualität. Zur kirchlichen Transformation des spätrömischen
Patronatswesens im früheren Mittelalter (Vorträge und Forschungen. Sonderband
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