Abb. 8: Rohstahlproduktion der Röchling‘schen Eisen- und Stahlwerke und Folgeunternehmen
sowie der ARBED S.A. (Durchschnitt 1965-1983 = 100)
Quellen: Berichte über das Geschäftsjahr der Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH
1969-1970; Geschäftsberichte der Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH 1971-1982;
Geschäftsberichte der ARBED-Saarstahl AG 1982-1983; Berichte über das Geschäftsjahr
der ARBED S.A. 1964-1983.
Sie war 1966/7 um 5 indexpunkte rückläufig, fiel von 1974 - mit einer kurzen
Unterbrechung - bis 1977 um 49 Indexpunkte und von 1980 bis 1983 erneut um 40
Indexpunkte. Während der internationalen Stahlbaisse von 1969 bis 1971 war das
Produktionsergebnis nur deshalb nicht rückläufig, da es 1971 zu einer Fusion von
Röchling mit der „Burbacher Hütte“ - einem saarländischen Tochter-Werk des
luxemburgischen Konzerns ARBED S.A. - und zur Zusammenrechnung der Produktionsergebnisse
gekommen war, so dass sich die Produktionszahlen während
der Krise rechnerisch sogar erhöhten. Dennoch schrieb das neufusionierte Unternehmen
- das fortan unter dem Namen „Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH“
firmierte - in den Jahren 1971 und 1972 rote Zahlen* 60.
Auch in der Aktiengesellschaft der Dillinger Hüttenwerke61 zeigten sich die
Konjunkturprobleme im Rückgang der Produktionszahlen (siehe Abb. 9):
exceptionnel (1911-2011), Esch-sur-Alzette 2010; Berichte über das Geschäftsjahr der
ARBED S.A. 1964-1983.
60 Vgl. Geschäftsberichte der Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH 1971, 1972.
Zum Unternehmen vgl. 325 Jahre Dillinger Hütte, 3 Bde., herausgegeben von der AG der
Dillinger Hüttenwerke, Dillingen 2010; Geschäftsberichte der Aktiengesellschaft der
Dillinger Hüttenwerke 1964-1986.
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