und lag damit um 9 Prozentpunkte unter den bundesdeutschen Werten.48 * Bei der
männlichen Bevölkerung des Saarlandes lag die Erwerbsquote insgesamt nur
knapp unter dem Bundesdurchschnitt.
Abb. 7: Die Entwicklung der Arbeitslosenquote in der Bundesrepublik und im
Saarland (1965-1984)
Quellen: Saarland 1967-1969: Statistisches Amt des Saarlandes (Hg.), Statistisches Handbuch
für das Saarland 1982, Saarbrücken 1983, S. 78; BRD 1967-1969: Sachverständigenrat
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Hg.), Wachstum, Beschäftigung,
Währungsunion - Orientierung für die Zukunft. Jahresgutachten 1997/98, Wiesbaden
1997, S. 317; BRD und Saarland 1970-1982: Statistisches Amt des Saarlandes (Hg.): Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnung, Entstehung des Bruttoinlandsprodukts. Revidierte Ergebnisse
für das Saarland 1970 bis 1991, Saarbrücken 1993, S. 43.
Die größten Abweichungen gab es hier in der Altersgruppe der Überfünfzigjährigen,
da viele Erwerbstätige aufgrund der manuell schweren Arbeit in Bergbau
und Stahlindustrie relativ früh aus dem Berufsleben ausschieden. Der bereits grob
skizzierte Strukturwandel hat diesen Trend aufgrund der Stilllegung von Zechen
und des Arbeitsplatzabbaus in der Stahlindustrie zunächst noch verschärft und erst
in jüngster Zeit stoppen können. Da man zudem zunächst vorrangig auf die Ansiedlung
von Investitionsgüterindustrien setzte, entstanden anfangs auch kaum Arbeitsplätze
für die auf den Arbeitsmarkt drängenden Frauen. Unternehmen der
Textil- und Bekleidungsindustrie, die ein hohes Beschäftigungspotenzial für weib¬48
Vgl. Albrecht, Wirtschaftsstruktur (wie Anm. 46), S. 8.
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