Full text : Historische Blicke auf das Land an der Saar

Insgesamt  sagten  47  Vereine  ihre  Teiinahme  zu:

St.  Johann

Alt-Saarbrücken

Malstatt-Burbach

Turnvereine

St.  J.  Tumerschaft

Turnverein

Kriegervereine

Kriegerverein  SB-SJ
Verein  ehemal.  30er

Kriegerverein  SB-SJ


Kriegerverein

Gesangvereine

Sängerbund
Männergesangverein
der  Fa.  Dingler  &  Karcher


Männerverein
Konkordia,  Männergesangverein

SB,  Gesangverein
Germania,  Gesangverein
  Frohsinn


Gesangverein
Euphonia,  Gesangverein
  Liederkranz,
  Gesangverein
  Eintracht,
  Sängerbund
  SB-B

Arbeitervereine

Evang.  Arbeiterverein

Kath.  Arbeiterverein

Ev.  Arbeiterverein

Kath.  Arbeiterverein

Ev.  Arbeiterverein


andere

Saarwald  verein
Evang.  Männer-  und
Jünglingsverein
Oberrealschule
Verein  ehern.  30er

CVJM
Kavallerieverein,
Verein  ehern.  70er,
Gardeverein,  Kgl.
Gymnasium,  kath.
Lehrlingsverein,
kath.  Jünglingsverein


Kath.  Jünglingsverein

Burbacher  Hüttenverein
  (1000
Teilnehmer),  ev.
Jugendbund,  kath.
Zöglingsverein,
Artillerieverein
MB,  ev.  Jugendverein,


Es  fällt  auf,  dass  sich  die  Vereine  beider  großer  Konfessionen  in  gleicher  Weise
beteiligten.  Damit  waren  bereits  4000-5000  Personen  für  den  geplanten  Festumzug
angemeldet,  der  somit  zu  einer  Heerschau  ganz  unterschiedlicher  Sozialgruppen
wurde,  die  einmütig  ihre  patriotische  Gesinnung  bei  klingendem  Spiel  und  unter
preußischen  und  deutschen  Fahnen  zur  Schau  stellen  wollten.  Dazu  kamen  noch  die
drei  oberen  Klassen  der  Volksschulen,  der  höheren  Schulen  sowie  die  Pfadfinder.
Die  Stadtverwaltung  hielt  sich  bei  der  Planung  eher  im  Hintergrund.  Zwar  bewilligte
  die  Stadtverordnetenversammlung  2000  Mark  für  die  Gestaltung  der  Feierlichkeiten,
  außerdem  übernahm  die  Stadt  die  Ausschmückung  des  Landwehrplatzes,
  auf  dem  die  Schlussfeier  am  Sonntag  stattfinden  sollte.  Ansonsten  beschränkte
sie  sich  darauf,  auf  eine  Angleichung  der  Zeitpläne  für  das  Abbrennen  der  Freudenfeuer
  in  der  Saarregion  und  anderen  Städten  in  der  Umgebung  hinzuwirken.
Am  20.  September  hatte  der  Bürgermeister  von  Ottweiler  in  einem  Schreiben  an
seinen  Saarbrücker  Kollegen  angeregt,  die  geplanten  Freudenfeuer  in  den  Saarstädten
  und  den  pfälzischen  Nachbarkreisen  zeitgleich  zu  entfachen.  Die  Saarbrücker
  Verwaltung  nahm  diesen  Vorschlag  auf  und  sandte  entsprechende  Anschreiben
  an  die  Bürgermeister.  Dabei  waren  zunächst  auch  Briefe  an  die  Stadtverwaltungen
  in  Lothringen  geplant,  die  dann  jedoch  nicht  abgesendet  wurden.  Offensichtlich
  war  nicht  allen  Mitarbeitern  der  Saarbrücker  Stadtverwaltung  klar,  dass  es

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