Im Dezember 1666 bemühte sich Buchholtz, noch herrschaftliche Rückstände
im Land einzutreiben. Am Ende seines Berichts vom 8. Dezember an den Freiherrn
bat er, um die Liebe Gottes die ihm gegenüber gehegte große Ungnad gnädig fallen
zu lassen 28 Er verwies auf seine nun im siebten Jahr treuen und nach Möglichkeit
fleißigen Dienste. Letzte Amtshandlung war wohl die Einreichung seiner Rechnung
Anfang 1667. Der Abschied von Blieskastel wurde ihm vielleicht dadurch erleichtert,
dass er zur selben Zeit in St. Wendel das umfangreiche Erbe der gerade
verstorbenen Großmutter seiner Frau antreten konnte, Haus und Güter samt Gesinde.
1688 wird Buchholtz als kurtrierischer Kellner des Amtes Grimburg erwähnt1
y>. Die Nachfolger von Buchholtz und Lommert wurden bereits genannt:
1667 Kellner Baur13ü, später Caspar Zeppenfelt. Auf Lommert folgte der Trierer
Geistliche Johann Georg Falckenstein.
12X LA Sb vdL, Nr. 2777; hier auch das Nachfolgende.
129 Barth, Stiftungsbuch (wie Anm. 30), S. 135, Nr. 172. Zur selben Zeit war Georg Victor
Buchholtz leyenscher Amtmann zu Forbach (a. a. O. S. 129, Nr. 38). Buchholtz war damals
verheiratet mit Maria Margaretha Schrämbgen (Wolfgang Läufer, Die Sozialstruktur
der Stadt Trier in der frühen Neuzeit (Rheinisches Archiv 86), Bonn 1973, S. 278,
Stammtafel Dräger).
130 Von ihm ein Bericht vom 15.12.1667 (LA Sb vdL, Nr. 2777). Von den beiden nachfolgend
Genannten sind ebenfalls Berichte vorhanden: Von Falckenstein von November
1667 bis September 1668, dann weitere vereinzelte Berichte aus den Jahren 1669/70, von
Zeppenfelt ab Januar 1670 (beide a).
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