Übernahme in den Staatsdienst oder durch ein privates Unternehmen
2. Examen im Berliner Ministerium
Ernennung als Referendar und weitere drei Jahre technisch-praktische
Ausbildung
Durchlauf und Arbeit bei der staatlichen Bergverwaltung
(Revierbeamte, Markscheider, Oberbergamt mit Probearbeiten)
Prüfung beim Oberbergamt
Theoretische Ausbildung, seit 1863 dreijähriges Unistudium
(Bergakademie Berlin, Clausthal und Freiberg, später auch TH Aachen)
in Mathe, Physik, Chemie, Mineralogie, Geognosie, Bergbaukunde,
Maschinenlehre, Markscheidekunst, Jura und Staatswissenschaften
Praktische Lehrzeit mit prüfungsähnlicher Probegrubenfahrt
Aufnahme beim Oberbergamt, Probejahr
Abschluss Gymnasium oder Realschule laut Ordnung, später
Gymnaisum, Realgymnasium oder Oberrealschule
Abb. 5: Die Ausbildung der preußischen Bergbeamten im 19. Jahrhundert
199