Full text : Grenzkultur - Mischkultur?

35.  1288  (VI  11),  lateinisch:  Graf  Walram  von  Zweibrücken  (Geminipontis)  beurkundet  die
Schlichtung  eines  Streits  zwischen  der  Abtei  Wadgassen  und  dem  Edelknecht  Kuno  von
Bolchen  (Bolcha),  betreffend  Güter  zu  Differten  (Diffurte),  durch  Jakob  von  Varsberg
(Warnesperch).  Der  Aussteller  und  Jakob  siegeln  (LHA  Ko.  Best.  218  Nr.  91.  Vgl.
Burg:  Wadgassen,  Nr.  241  mit  weiterer  Literatur).
36.  1289  (II  6),  lateinisch:  Johannes  natus  Abertini  armigeri  dicti  de  Hellestorf  überträgt  den
Brüdern  Kuno  und  Jofrid  von  Bollay  sein  ganzes  Allod  im  Bann  Helstroff  für  10  Pfund
Metzer  Pfennige  und  empfängt  diesen  Besitz  von  den  genannten  Herren  als  Lehen  zurück,
wofür  er  zur  Burgwacht  in  Boulay  verpflichtet  ist.  Der  Aussteller  siegelt  (AD  MM  B  587
Nr.  21).
37.  1293  (IV  2),  lateinisch:  Vor  dem  Offizial  der  Trierer  Kurie  verkauft  Arnoldus  domicellus
de  Rupe  den  Brüdern  Kuno  und  Jofrid  de  Bolke  seine  Güter  und  Einkünfte  in  villa  de
Nunkirchin  für  150  Pfund  guter  Trierer  Währung  (AD  MM  B  585  Nr.  147).
38.  1293  (X  2),  französisch:  Hennemann,  Sohn  des  Abertin  von  Helestor,  erklärt,  daß  er  dem
Willame  lou  fil  Lawe  de  Helestor  und  dem  Goichemant  lou  fil  Vairloch  de  Lutremanges
drei  Morgen  Weinberge  ke  geisent  sus  la  fontainne  con  dist  de  Xuense  überlassen  hat,  die
von  den  Herren  Kuno  und  Jofrid  von  Boulay  zu  Lehen  rühren,  Jofrid  von  Bolchen  siegelt
auf  Bitten  der  betroffenen  Parteien  und  seines  Bruders  Kuno  (AD  MM  B  587  Nr.  21).
39.  1295  (III  2),  französisch:  Bischof  Burkhard  von  Metz  erklärt,  daß  seine  Vasallen
Godelman  von  Torvilleirs  und  Jofrid  von  Boulay  für  ihn  in  verschiedenen
Angelegenheiten  bürgen.  Er  überträgt  ihnen  als  Pfand  sein  Schloß  Hambourch  mit
Zubehör,  sein  Schloß  Castres  mit  Zubehör  und  die  Stadt  Aubes  (AN  Lux  A  52  Nr.  48.
Vgl.  Wurth-Paquet:  Reinach,  Nr.  48).
40.  1299  (VII  11),  französisch:  Johann,  Herr  von  Fenestrenges  und  Fakemont  erklärt,  daß
Herr  Jofroyt  de  Bollay  cheuellirs  Ansprüche  auf  die  Bolchener  Lehen  (nos  feiz  de  Bollay
et  tout  ceu  que  apant)  erhoben  hatte,  die  durch  den  Tod  des  Coune  de  Bollay,  der  keine
männlichen  Erben  hinterlassen  hatte,  an  ihn  zurückgefallen  waren,  et  disoiet  que  li  dis  feiz
ne  poiet  escoir  por  ceu  qu-il  n-auoiet  partit  a  sonfrere.  Uber  die  Rechtmäßigkeit  dieser
Ansprüche  entscheiden  Wilhelm  und  Eberwin  von  Ecken,  Ouleman  nostre  worden  zu
Fenestrengez  und  Otto,  Wilhelm,  Isenbart  und  Bertram  von  Criengez,  doch  dürfen  die
finstingischen  Lehen  nur  par  la  main  les  seigneurs  einer  Dame  als  Mitgift  angewiesen
werden.  Der  Aussteller  siegelt  (AD  MM  B  585  Nr.  136).
4L  1299  (X  6),  französisch:  Im  Namen  seiner  Frau  Isabella  fordert  Ritter  Nikolaus  von  Hahn
(Nicholes  de  la  Haie  cheualier)  von  mon  ami  signor  Ferri  duc  de  Lorreigne  et  marchis
100  Pfund  Metzer  Pfennige,  die  der  Herzog  Isabellas  erstem  Ehemann  Conon  de  Boullai
cheualier  qui  fut,  schuldete,  weswegen  er  ihm  sa  ville  de  Trois  fontennes  als  Pfand  übertragen
  hatte.  Als  Bürgen  setzt  er  seinen  Bruder  Dietrich,  seinen  Vetter  Johann  von
Sieberch,  den  Edelknecht  Tilman  von  Swaxemberch,  den  Ritter  Enxefreth  sowie  den

123
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.