Walczak 1993, S. 543: wsröd rozlicznych mechanizmdw przejmowania i
adaptacji elementöw obcych do j?zyka Polonii na szeroko rozumianej
plaszczyznie leksykalnej nie ma ani jednego, ktöry by nie byt znany röwniez z
dziejöw polskiego j?zyka literackiego.“).
Polnisch-deutsche sprachliche Kontakte gehen auf das Mittelalter zurück, und
damals haben sie gleich ihren Höhepunkt erreicht. Die Dynamik der deutschen
Einflüsse auf die polnische Sprache nimmt mit der Zeit ab. Die neusten Germanismen
der Nachkriegsperiode in der Standardsprache sind selten: die Wörterbücher
belegen nur rund 40 neue Entlehnungen, die nach 1945 in die polnische
Sprache aufgenommen wurden.
Für die Bestimmung des Prestiges der Ausgangssprache beim Entlehnungsprozeß
ist die Tatsache nicht ohne Bedeutung, daß Germanismen meistens über
mündlichen Kontakt ins Polnische kamen, und zwar zwischen Vertretern unterer
Sozialschichten, vor allem des Bürgertums. Anders als Latein und später
Französisch, heute Englisch, war die deutsche Sprache nie eine Sprache der gesellschaftlichen
Elite. Die Geschichte kennt keinen deutschen Snobismus unter
dem Adel oder der polnischen Intelligenz (Bildungsbürgertum).
Die Entlehnungen aus der deutschen Sprache gehören fast ausnahmslos zu
niedrigeren stilistischen Registern (vgl. dazu auch neue Einheiten, die im experimentellen
Lexikon von Boguslawski/Wawrzyriczyk 1993 mit der Bemerkung
i konotacjg niemieckosci - mit „deutschtümelnder“ Konnotation - registriert
worden sind).
Für die Migranten aus Polen - es handelt sich besonders um die neuen Migrationswellen
- sind mangelhafte Deutschkenntnisse oft eine schwer überwindbare
Barriere. In Kontakten mit Gästen aus der alten Heimat streben sie kompensatorisch
danach, als assimilierte deutsche Bürger zu wirken, nicht ohne Effekte,
die beinahe als Pidgin-Polnisch bezeichnet werden könnten.
Als Beispiel ein Gespräch, welches von J. Mazur aufgenommen worden ist (vgl.
Mazur 1993, 72):
M. A gdzie zona?
K. Zony nie ma, bo musi arbajtowac.
M. A gdzie pracuje?
K. W altershajmie.
M. A co robi?
K. A jest dietetistin.
M. Ma caty etat?
K. Nie, tylko halbstag.
M. Aty co robisz?
K. Pracuje u Bosza.
M. Konkretnie.
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