Geleitwort
Dieses Buch ist - wie so viele andere - aus einem Forschungsprojekt her¬
vorgegangen, aus dem Projekt ,Nordwörter' und ,Südwörter'. Alte Wort¬
schichten in Siedlungs- und Flurnamen und ihre Aussagefähigkeit für die Stel¬
lung des Saar-Mosel-Raumes innerhalb der Westgermania, das die Deutsche
Forschungsgemeinschaft (DFG) über vier Jahre gefördert hat, wofür ihr unser
Dank gehört. Leiter des Projekts war der Geleitwortschreiber, der auch
pflichtgemäß den Text der hier nun gedruckt vorliegenden Arbeit durchsah
und mit den eigentlichen Bearbeiterinnen besprach. Pflichtgemäß ja, aber auch
mit Freude: Denn es war eine Freude, das allmähliche Fortschreiten der For¬
schungen von der Phase des Sammelns und Sichtens bis hin zur kritischen
Ausarbeitung und dann zur Formulierung der über den Einzelfall hinaus gül¬
tigen Ergebnisse in Lektüre und Gespräch zu begleiten.
Vielen ist für das Gelingen des Projekts und der Arbeit zu danken. Es mö¬
gen ganz voranstehen die unermüdlich im Hintergrund, in der Beschaffung
von Literatur, in der Durchsicht von Texten und vielem anderem wirkenden
studentischen Hilfskräfte Sabrina Bauer, Cathrin Bungert, Michael DiLK,
Christine Roth und besonders (in intensiver Unterstützung bei Textkorrektur
und Endredaktion) Tanja Schindler. Großen Anteil an der Ausarbeitung der
leitenden Konzeptionen und Prinzipien des Projekts hatten meine damaligen
Mitarbeiter Martina PlTZ (jetzt Université de Lyon) und Andreas Schorr.
Wertvolle Beratung in Fragen der indogermanischen und germanischen
Etymologien und bei Problemen der Vergleichenden Sprachwissenschaft
leistete Harald BlCHLMElER. Ohne die Administration der dem Material weit¬
gehend zugrunde liegenden Datenbanken des ASFSL (Archiv für Siedlungs¬
und Flurnamen des Saarlandes und des germanophonen Lothringen) und die
geduldig immer wieder neue Einfälle der Autoren in Form bringenden
Satzarbeiten, beides ausgeführt durch Peter Gluting, wäre das Projekt nicht
durchführbar gewesen, das Buch nicht zustande gekommen. Ihnen allen sei
Dank abgestattet.
Dank gebührt auch dem Ministerium für Umwelt des Saarlandes für eine
beträchtliche finanzielle Unterstützung der Publikation, ebenso der Kommis¬
sion für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung e. V. unter dem
Vorsitz von Frau Prof. Brigitte Kasten für die Aufnahme in ihre Veröffent¬
lichungsreihe.
Das größte Verdienst freilich haben sich am Gelingen des Projekts die
Autorinnen des Buchs erworben, die zugleich die wissenschaftlichen Mit¬
arbeiterinnen des Projekts waren: Ruth Kunz und Maria VÔLLONO haben
damit für die Erforschung der starken Bindungen, die der Saar-Mosel-Raum
sprachlich zum Norden des deutschen und germanischen Sprachgebietes und
in weniger starker Ausprägung zum alemannischen Süden in sehr alter, aber
auch in neuerer Zeit besaß, eine solide und - wie zu hoffen ist - tragfähige
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