haltbar ist. Die bis zur Mosel reichenden Klamm-Formen stellen einen Vorstoß
oberdeutschen Sprachgutes nach Norden und Westen dar (vgl. z. B. die
Flurnamen in Bébing, Bühl, Macheren usw. oben unter Punkt A). ' ' Klamm-Flurnamen
breiten sich in unserem Untersuchungsraum aus der Pfalz vorstoßend
über Saarbrücken (im sogenannten Pfalzkeil) bis fast an die Sprachgrenze
an der Deutschen Nied aus. Es lässt sich dementsprechend die Verbreitung
dieses Namenwortes entlang der Altstraße von Worms nach Metz über Kaiserslautern
und Homburg sehr gut verfolgen. Das südliche Vorkommen bilden
Flurnamen an Eichel und oberer Saar, die Anschluss im Eisass haben (im
Untersuchungsraum kommt das Wort vereinzelt im Krummen Eisass vor).’74
Das Wort gehört insgesamt in südliche, oberdeutsche Zusammenhänge.
(M. V.)
373 Bauer 1957, 267f. Sprechkarte 4 und Kartenbeilage 6.
1 4 So Schorr 2000, 48f. und Karte 18; zur Expansion dieses Wortes bis in den Süden
des Regionalverbandes Saarbrücken vgl. Bauer 1957, 267f. Sprechkarte 4 und Kartenbeilage
6.
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