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Bund der Saarvereine
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Werbeplakat der Geschäftsstelle (1932) Werbeplakat der Geschäftsstelle (1932)
ragt und daher eher aus Luxemburg denn aus Frankreich stammte, erläutert die
Beschriftung eindeutig, gegen wen sich die Parole „Hände weg von der deutschen
Saar!“ richtete162. Anders als auf der Vorlage von 1927 ist das Saargebiet diesmal
dem Zugriff des Eindringlings nicht schutzlos ausgeliefert: Bevor sich die Hand des
Landes bemächtigen konnte, wurde sie von den kräftigen Krallen des deutschen
Adlers gepackt und legt daher nur einen dunklen Schatten über die Saar163. 10.000
Exemplare dieses Plakates wurden schon 1932 vertrieben; im Frühjahr 1934 gingen
allein 6.000 weitere Drucke an die Reichsbahndirektion, die bereitwillig ihre Wer
beflächen in Personenzügen und Bahnhöfen zur Verfügung stellte164.
162 Die hier verwandte Vorlage weicht geringfügig vom ursprünglichen Plakattext ab. Siehe hierzu die
Erläuterungen bei PAUL/ SCHOCK. S. 32. (Dort findet sich das Plakat auf S. 36, Abb. 27).
163 Aus ikonographischer Plausibilität ist davon auszugehen, daß der Kölner Maler und Graphiker Heinz
Lauscher mit dem Raubvogel einen Adler darstellen wollte. Die Diebeshand erscheint im Vergleich
zur Klaue von 1927 sehr gepflegt - also keineswegs die Hand eines aufrechten (deutschen) Arbeiters!
Der Leiter des Saarwirtschaftsarchives Walther Cartellieri regte an, sie knochiger, d.h. gieriger zu
zeichnen: Vgl. Brief Cartellieris an Lauscher (18.07.32), in: BA-R 8014/1121.
164 Vgl. Rundschreiben der GSV an die Ortsgruppen (08.06.34), in: BA-R 8014/134; Jahres-Bericht
1932, S. 18.
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