in Form des Ausscherens von Gemeindewerken unter allen Umständen
zu verhindern, gaben die SFG und ihr finanzstarker Vorlieferant viel
Geld aus. In einigen Fällen musste das Unternehmen die Bezugspreise
kräftig herabsetzen, Bad Dürkheim erhielt für einen neuen Vertragsabschluss
angeblich außergeschäftliche Zahlungen in Höhe von 3,2
Mio. DM. Insgesamt sollen mindestens 30 Mio. DM an die pfälzischen
Kommunen geflossen sein. Doch dürfte es sich bei diesen Summen nur
um die Spitze des Fdsbergs handeln. Auf diese Weise konnte die SFG
immerhin 85 Prozent ihres Gasabsatzes in der Vorderpfalz sichern. Nur
Haßloch und Ludwigshafen schlossen bislang Bezugsverträge mit der
Wintershall AG ab.110
Auch zwischen 1996 und 2003 verlief die Unternehmensentwicklung
uneinheitlich. Mit 43,9 Mrd. Kubikmeter in 2003 ging der Absatz gegenüber
1996 mit 44,3 Mrd. Kubikmeter sogar geringfügig zurück.
Während jedoch die Beteiligungspolitik auch zusammen mit der energis
Früchte trägt und folgerichtig die Abgabe an Gasversorgungsunter¬Frankfurter
Allgemeine Ztg. vom 16.11.1990: Saar-Ferngas: "Erster Wintereinbruch";
Die Rheinpfalz vom 15.6.1991: Saar-Ferngas rechnet mit höheren Preisen;
Handelsblatt vom 17.6.1991: Das Erdgas bleibt auf dem Vormarsch; Die Rheinpfalz
vom 24.6.1992: Saar Ferngas heizt die BASF ein; Saarbrücker Ztg. vom 27.6.1992: Tm
"Gaskrieg" die Nase vorn; Die Rheinpfalz vom 28.11.1992: Geld von Saar Ferngas
beschäftigt Kartellamt
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