Full text: 75 Jahre Saar Ferngas AG

in Form des Ausscherens von Gemeindewerken unter allen Umständen 
zu verhindern, gaben die SFG und ihr finanzstarker Vorlieferant viel 
Geld aus. In einigen Fällen musste das Unternehmen die Bezugspreise 
kräftig herabsetzen, Bad Dürkheim erhielt für einen neuen Ver¬ 
tragsabschluss angeblich außergeschäftliche Zahlungen in Höhe von 3,2 
Mio. DM. Insgesamt sollen mindestens 30 Mio. DM an die pfälzischen 
Kommunen geflossen sein. Doch dürfte es sich bei diesen Summen nur 
um die Spitze des Fdsbergs handeln. Auf diese Weise konnte die SFG 
immerhin 85 Prozent ihres Gasabsatzes in der Vorderpfalz sichern. Nur 
Haßloch und Ludwigshafen schlossen bislang Bezugsverträge mit der 
Wintershall AG ab.110 
Auch zwischen 1996 und 2003 verlief die Unternehmensentwicklung 
uneinheitlich. Mit 43,9 Mrd. Kubikmeter in 2003 ging der Absatz ge¬ 
genüber 1996 mit 44,3 Mrd. Kubikmeter sogar geringfügig zurück. 
Während jedoch die Beteiligungspolitik auch zusammen mit der energis 
Früchte trägt und folgerichtig die Abgabe an Gasversorgungsunter¬ 
Frankfurter Allgemeine Ztg. vom 16.11.1990: Saar-Ferngas: "Erster Winterein¬ 
bruch"; Die Rheinpfalz vom 15.6.1991: Saar-Ferngas rechnet mit höheren Preisen; 
Handelsblatt vom 17.6.1991: Das Erdgas bleibt auf dem Vormarsch; Die Rheinpfalz 
vom 24.6.1992: Saar Ferngas heizt die BASF ein; Saarbrücker Ztg. vom 27.6.1992: Tm 
"Gaskrieg" die Nase vorn; Die Rheinpfalz vom 28.11.1992: Geld von Saar Ferngas 
beschäftigt Kartellamt 
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