Full text : 75 Jahre Saar Ferngas AG

Thyssen  Gas  zeigt  —  die  vollständige  Eingliederung  in  die  Unternehmenslinien.
  Zwar  meldeten  auch  weitere  Unternehmen  wie  die  Gaz  de
France,  Wintershall,  MW  Energie  aus  Mannheim,  Electrabel  aus  Brüssel,
  EnBW  sowie  ein  Konsortium  bestehend  aus  RWE,  den  Pfalzwerken
  Ludwigshafen,  der  VSE  und  der  Saar  LB  ihr  Interesse  am  südwestdeutschen
  Gasversorger  an,  doch  signalisierte  die  RAG  noch  im  Sommer
  2004,  dass  man  die  SFG  in  die  RAG-Kraftwerkstochter  STEAG
einzugliedern  gedenkt.  Alternativ  steht  zur  Disposition  unter  dem  Dach
des  RWE-Konzerns  ein  neues  südwestdeutsches  Energieunternehmen
aus  den  jetzt  noch  selbständigen  Pfalzwerken,  der  VSE  und  Saar  Ferngas
  zu  gründen.98

Verteilung  des  Aktienkapitals  der  SFG  zum  1.5.2002

Ruhrgas  Energie
Beteiligungs  AG  20  %

kommunale
Aktionäre  3.12  %

76.88  %

Auf  alle  Fälle  bringt  die  neue  Konstellation,  die  wahrscheinlich  im  Jahre
2005  konkrete  Formen  annehmen  wird,  wesentliche  Einschränkungen
für  den  bisherigen  Hauptsitz  des  Unternehmens  in  Saarbrücken  mit
sich.  Nicht  auszuschließen  ist,  dass  neben  den  ohnehin  geplanten  Ausgliederungen
  im  Zuge  des  Unbundling  weitere  Unternehmensabteilun-98

  Kontakt,  März  2002;  S.  7;  Saarbrücker  Ztg.  vom  1.4.2003:  Saar-Ferngas  wartet  auf
neuen  Partner;  Saarbrücker  Ztg.  vom  27.11.2003:  Saarferngas  bald  französisch?;  Die
Rheinpfalz  vom  14.1.2004:  Zukunft  von  Saar  Ferngas  bleibt  weiter  offen;  Saarbrücker
Ztg.  vom  29.1.2004:  Wintershall  will  Saar  Ferngas;  Die  Rheinpfalz  vom  18.6.2004:
Verkauf  der  Perle  Saar  Ferngas  ist  kein  Thema  mehr

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