Verteilung des Aktienkapitals der SFG zum 1.6.2000
Ruhrgas
Energie
sonstige
kommuna
Beteiligung
Beteiligungs AG 20%
Stadtwerke
Saarbrücken AG
18 %
4 %
V<
Vem&i ii iui i
Saarbrücken mbh Bayerische
RAG Saarberg AG
50%
2 %
Landesbank
6 %
Nachdem zusätzlich die Bayern LB und die Stadt Saarbrücken mit ihren
beiden Gesellschaften im Zuge der (Teil-)Privatisierung der WS nur
ein Jahr später ihre Beteiligungen an der SFG aufgaben, verblieben
damit lediglich die Ruhrgas Energie Beteiligungs AG, sechs kommunale
Versorgungsunternehmen aus der Pfalz sowie vor allem die RAG Saarberg
AG als Aktionäre. Das Bergbauunternehmen verfügt damit seit
Mitte 2001 über 76,38 Prozent des Akteinkapitals.9
Mit diesem Verkauf kommunaler Anteile endet nicht nur das Engagement
der Stadt Saarbrücken in der regionalen Ferngaswirtschaft, was
umso gravierender ist, als Saarbrücken in den 20er-Jahren die Gründung
der damaligen Ferngasgesellschaft Saar wesentlich forcierte und
die Unternehmenspolitik über viele Jahrzehnte mitbestimmte. SFG geht
darüber hinaus einer ungewissen Zukunft entgegen, die einzig und allein
von der weiteren Entwicklung der RAG abhängt. Da dort E.On
mit 39,2 Prozent und das RWE mt 21,9 Prozent die wichtigsten Anteilseigner
sind, könnte die Saar Ferngas AG ein Spielball der Interessen
der beiden größten deutschen Energiekonzerne bilden. Unter bestimmten
Voraussetzungen droht auch — wie die Entwicklung des in
der Zwischenzeit vollständig in der RWE Energy AG aufgegangenen
97 Süddeutsche Ztg. vom 14.6.2001: RAG stockt Anteile an Saar Ferngas auf
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