Neben dem spezifischen Rückgang der Gaserlöse infolge der starken
Konkurrenz des Heizöls schlug sich auch der ungünstige Frankenkurs
nieder, da die SFG nach wie vor bis zu 20 Prozent ihrer Gasabgabe
nach Frankreich lieferte. Zudem machte sich bemerkbar, dass vor allem
Industriekunden wie die BASF die Bezugskontingente kürzten und
teilweise zur Erdgasversorgung übergingen.
Anstatt aber das veränderte Verbraucherverhalten gerade der Industrie
zum Anlass zu nehmen, die Gasbeschaffung zu überdenken und mittelfristig
zu diversifizieren, zeigte die Erzeugergruppe innerhalb der SFG
bis Ende der 60er-Jahre keinerlei Interesse, die Gasbezüge neuzugestalten.
Während in anderen Regionen Deutschlands zahlreiche
Großstädte und Industriebetriebe ihre Energieversorgung auf Erdgas
umstellten, und auch die Ferngasgesellschaften Verträge zunächst mit
inländischen Erdgasproduzenten, ab 1965 auch mit niederländischen
Erdgaslieferanten abschlossen, verschlief das saarländische Ferngasunternehmen
die Umstellung. Die Inbetriebnahme einer neuen Kokerei
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