Gasabsatz der SFG 1945 bis 1955
Weiterhin belastete ein umfangreiches Investitionsprogramm die Rentabilität
der SFG. Neben den Auf- und Ausbaumaßnahmen der Hütten
und Gruben, die zwischen 1946 und 1948 mehrere Kokereiöfen in Betrieb
setzten, konnte die SFG 1946 auch die Dillinger Hütte als Gaserzeuger
gewinnen. Damit verfügte die SFG über die gesamten im Saargebiet
anfallenden Kokereigasmengen, die den Eigenbedarf der Hütten
und Gruben überstiegen.362 Um die angedienten Gasmengen absetzen
zu können, errichtete die SFG eine neue Kompressionsanlage auf der
Dillinger Hütte, zwei Schwefelreinigungsanlagen in Burbach und
Neunkirchen und baute die Maschinenanlage der Kokerei Heinitz aus.
Die Betriebsanlagen umfassten 1948 neben den Kokereiöfen sechs
Kompressorenanlagen mit einer Tageskapazität von 1,6 Mio. Kubikmeter
und zwei Reinigungsanlagen in Homburg mit einer Kapazität
362 GWF, 89. Jg. (1948), Heft 3, S. 95
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