Obwohl eine Ausdehnung der Gasversorgung auf neue Absatzgebiete
natürlich auch im Interesse der lokalen Gaswirtschaft lag, sahen doch
die meisten kommunalen Gaswerke ihre Position bedroht und reagierten
mit strikter Ablehnung auf das Ferngasprojekt. Andererseits bildeten
die Pläne der Ruhrgaswirtschaft einen Ausgangspunkt für eine
Standortbestimmung der deutschen Gaswirtschaft. Insbesondere im
Verlauf und nach dem Ersten Weltkrieg verzeichneten etliche Gaswerke
einen regelrechten Modernisierungsstau. Die wenigsten konnten
der steigenden Nachfrage nachkommen und der Konkurrenz der
Elektrizität selbst im Wärmebereich wirksam begegnen.
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