Vorwort
Vor allem anderen ist dieser Teil des Buches der Ort, ein Wort des Dankes zu sprechen.
An erster Stelle richte ich mich damit an Prof. Dr. Dr. h.c. Rainer Hudemann,
der mein Promotionsvorhaben betreute. Noch während meines Studiums weckte
Rainer Hudemann mein Interesse an der Geschichte des Saarlandes und gab mir bereits
damals Gelegenheit, in seiner breit angelegten Forschungsinitiative zur saarländischen
Nachkriegsgeschichte mitzuwirken. Als akademischer Lehrer übernahm er
die Verantwortung für meine wissenschaftliche Ausbildung; als Dienstvorgesetzter
sah er es als seine Pflicht an, die vielfältigen ökonomischen Probleme abzumildem,
die sich aus der schwierigen Finanzsituation geschichts- und kulturwissenschaftlicher
Forschung in der Bundesrepublik für den wissenschaftlichen Nachwuchs ergeben.
Seinem unermüdlichen Engagement, das weit überden üblichen Rahmen eines „Doktorvaters“
hinausging, schulde ich größten Dank.
Besondere wissenschaftliche Unterstützung erhielt ich auch durch die Professoren Dr.
Armin Heinen und Dr. Wolfgang Brücher. Unverzichtbar war für mich die Förderung
durch Armin Heinen - nicht nur während seiner Saarbrücker Jahre und durch seine
„Saarjahre“. Obwohl längst in einem anderen Grenzraum tätig, half mir Armin Heinen
immer wieder mit seinem Rat sowie seiner profunden Sach- und Methodenkenntnis.
Daß Wolfgang Brücher sich zur Begutachtung meiner Arbeit bereit erklärte, war
keine Selbstverständlichkeit. Seine Anregungen und Hinweise aus Sicht des Geographen
und Frankreichexperten waren mir eine außerordentliche Hilfe.
Im Sommersemester 2002 wurde die vorliegende Arbeit von der Philosophischen
Fakultät I der Universität des Saarlandes als Dissertation angenommen. Nicht zuletzt
aufgrund der unbürokratischen und engagierten Arbeitsweise der Berichterstatter und
des Promotionsausschusses konnte das Promotionsverfahren noch im gleichen
Semester abgeschlossen werden. Mein Dank gilt auch der Kommission für saarländische
Landesgeschichte und Volksforschung, die meine Arbeit in ihre mittlerweile
auf einen beträchtlichen Umfang angewachsene Schriftenreihe aufgenommen hat.
Dadurch konnte die Publikation ohne die ansonsten oft auftretenden Verzögerungen
erfolgen. Besonders erwähnen möchte ich Dr. Klaus Keil, den Geschäftsführer der
Kommission, dessen umfangreiche Publikationserfahrung und dessen nachdrückliches
persönliches Engagement organisatorische Schwierigkeiten gar nicht erst entstehen
ließen.
Neben diesen Hilfestellungen war für das Gelingen meiner Arbeit mein berufliches
Umfeld von entscheidender Bedeutung. Das Historische Institut der Universität des
Saarlandes bietet eine einzigartige Arbeitsatmosphäre, die weitläufige Internationalität,
vielbeachtete wissenschaftliche Forschung und vertrauensvolle, auf Wertschätzung
und freundschaftliche Kontakte aufbauende Zusammenarbeit vereint. Diese
Arbeitsumgebung wirkt motivierend, fordernd und fördernd zugleich. Herzlichen
Dank schulde ich dafür meinen Kolleginnen und Kollegen, besonders natürlich am
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte.
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