nicht belegen. Es ist jedoch auf eine im Jahre 926 ausgestellte Waldkircher Urkunde
hinzuweisen, auf die im Zusammenhang mit Guntram Heinrich Büttner aufmerksam
gemacht hat844, in der Guntram als Zeuge erscheint845.
Möglicherweise zählt Geuenich wegen dieser Erwähnung Guntrams Waldkirch zu
dessen Besitzungen. Beweisen läßt sich diese Vermutung Geuenichs jedoch nicht.
Wellighein
(D, Bld. Baden-Württemberg, Lkr. nicht bestimmbar)
Die heute nicht mehr lokalisierbare Örtlichkeit Wellighein846 wird in einer Urkunde
von Papst Alexander III. vom 5. August 1178 für das Margarethenkloster zu
Waldkirch erwähnt847. Darin wird Wellighein als Besitzung des Klosters Waldkirch
inmitten einer Gruppe von Orten auf geführt, in welcher unter anderem auch einstige
- sicher nachweisbare - Ländereien Guntrams genannt werden848.
Wihr-au-Val
(F, Dep. Haut-Rhin, Arr. Colmar, Cant. Munster)
Zu Wihr siehe den Artikel zu 'Hohenroderen'.
Wineck
(F, D6p. Haut-Rhin, Arr. Ribeauville, Cant. Kaysersberg, Com. Katzenthal)
Die Burg Wineck im Katzenthal849, die schon vor 1200 existierte und bewohnt
war850, befand sich im 13. Jahrhundert in den Händen der Grafen von Pfirt, welche
sie schließlich im Zusammenhang mit dem Streit um das Dagsburger Erbe 1251
vom Straßburger Bischof zu Lehen nehmen mußten851. Ob Wineck zur dagsburgischen
Erbmasse gehört hat, wie August Scherlen vermutet852, läßt sich nicht
844 Büttner, Heinrichs I. Südwest- und Westpolitik, S. 46 f.
845 Die Urkunde ist abgedruckt bei H. Roth, Waldkirch, S. 72 f.: testibus subnotatis. S. ipse
Burchardus (cum caeteris comitibus, qui ibi tunc aderant, quando haec traditio facta
est),... S. Gundram (Zitat, ebda., S. 72).
846 Neugart, Episcopatus, 1. Bd., 2. Teii, Nr. 7, S. 584, vermutet, daß es sich um die
Willinger Mühle bei Wyhl handeln könnte.
847 Druck der Urkunde in: Neugart, Episcopatus, 1. Bd., 2. Teil, Nr. 7, S. 583 ff.
848 Neugart, Episcopatus, 1. Bd., 2. Teil, Nr. 7, S. 583 ff.: ... Tenzelingen, Harthchillea,
Wendelingen, Cundelingen, Vrengen, Wilo, Pezzengen, Wellighein, Scafhusen, Tutsfeld
... (Zitat, S. 584); siehe dazu auch oben den Art. 'Bötzingen'.
849 Siehe Scherlen, Burg Wineck, S. 80-112; vgl. Reichsland III, S. 1193, Art. 'Weineck'.
850 Vgl. auch G. Meyer u. R Brunel, Origine et vicissitudes du Wineck vues ä travers les
fouilles de son donjon, in: Annuaire de Colmar 23, Colmar 1973, S. 79-93, siehe aber
dazu Biller u. Metz, Anfänge, S. 272 ff., besonders die Kritik, S. 272 mit Anm. 113.
851 Urkunde, abgedruckt bei Schöpfun, Alsatia diplomatica, I. Bd., Nr. 544, S. 405 f., Zitat,
S. 406: Item castra Hohennag & Windecke cum pertinentiis eorundem a supradicto
domino episcopo & Argent. ecclesia in feudum recepimus, vgl. Rapp, Le chäteau-fort, S.
77, in der Ersterwähnungsliste S. 94.
852 Scherlen, Burg Wineck, S. 83.
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