comite Alberto de Dagesburg ... X. [mansos] in Petternsheim50'7. Pfeddersheim
gehörte zu einer ganzen Gruppe von Besitzungen Alberts II. von Dagsburg im
Gebiet zwischen Kirchheim-Bolanden und Worms, welche Werner II. von
Boianden zu Lehen hatte507 508.
Purpurkopf
(F, Dep. Bas-Rhin, Arr. Molsheim, Cant. Rosheim, Com. de Rosheim)
Siehe dazu den Artikel 'Bur obere k.
Radelfingen
(CH, Kant. Bern, Ab. Aarberg)
Siehe den Artikel 'Oberer Aargau'.
Reiningue/ Rei ni ngen
(F, Dep. Haut-Rhin, Arr. Mulhouse, Cant. Wittenheim)
Der westlich von Mühlhausen gelegene Ort Reiningen509 scheint altes eberhardinisches
Eigengut gewesen zu sein. So ist die von Hugo IV. von Egisheim und
seiner Gemahlin Heilwig von Dagsburg gestiftete Abtei Heiligkreuz bei
Woffenheim in Reiningen begütert, wie in der undatierten, von Mathilde von
Mousson-Mömpelgard angefertigten Notitia bonorum der Abtei aufgezeichnet
ist510. Daß diese Schenkung einer halben Hufe in Remingen durch Mitglieder der
Stifterfamilie erfolgt sein muß, legt uns der Umstand nahe, daß die Abtei Oelenburg
bei Reiningen von Heilwig von Egisheim, Tochter Gerhards IV. von Egisheim und
Gemahlin von Gerhard von Vaudemont, um die Wende des 11. zum 12. Jahrhundert
gestiftet wurde511. Das Gebiet um Reiningen war folglich Allodialbesitz der
Heilwig aus ihrem väterlichen Erbe.
Remomont
(F, Dep. Haut-Rhin, Arr. Ribeauville, Cant. Lapoutroie, Com. d'Orbey)
Der Weiler Remomont512 im oberelsässischen Urbeistal war dagsburgischer
Allodialbesitz und wurde im Jahr 1175 von Hugo VIII. von Dagsburg, der auch die
Vogtei über diesen Ort besaß513, der Zisterzienserabtei Pairis geschenkt514.
507 Sauer, Lehnsblicher, S. 24.
508 Siehe ebda
509 Clauss, Wörterbuch, S. 888 f.
510 Druck des Güterverzeichnisses bei Viellard, Documents, Nr. 97, S. 147-150: Ad
Reinungen dimidius mansus (Zitat, ebda., S. 150).
511 Zur Stiftung von Oelenberg siehe oben, S. 197 f. mit Anm. 246.
512 Clauss, Wörterbuch, S. 890.
513 Siehe im Kap. 'Vogteien' den Art. 'Remomont'.
514 Original in Colmar, AD HR, Fonds Pairis 1, 3. Siehe im Anhang, Urkunde Nr. 3.
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