Full text: Die Bauernwirtschaften des Fürstentums Nassau-Saarbrücken im 18. Jahrhundert

Oberamt Ottweiier: 
Nassau-Saarbrücken 
99% 
Pastor in Illingen 
1% 
Kleiner Zehnt: 
Grafschaft Saarbrücken: 
Nassau-Saarbrücken 
22% 
Pfarrer in Kölln 
22% 
Pfarrer in Heusweiler 
22% 
Pfarrer in Bischmisheim 
3% 
Pfarrer in Dudweiler 
3% 
Pfarrer in Malstatt 
3% 
Pfarrer in Völklingen 
3% 
Oberamt Ottweiier: 
Nassau-Saarbrücken 
51% 
Kirchenschaffnei OTW 
41% 
Pastor in Eppelborn 
5% 
Pfarrer in I.imbach 
1% 
Pfarrer in Dirmingen 
1% 
Die restlichen Prozente verteilen sich auf eine Reihe weiterer Kleinempfänger. 
Erhebung des Zehnten 
Ursprünglich wurde der Zehnte durch den Zehntherrn eingezogen, durch die lan¬ 
desherrlichen Beamten und die Bedienten der Geistlichkeit also. Im Berichtszeit¬ 
raum erfolgte diese Handhabung nur noch ausnahmsweise287; während des 18. 
Jahrhunderts versteigerte man die Zehnten in der Regel. 
Nur der Grundbirnzehnt machte eine Ausnahme. Er wurde bekanntlich nicht nach 
dem Ertrag angesetzt, sondern nach der bebauten Fläche und in Geld abgelöst288. 
Ab 1777 hatte ihn die französische Admodiation in Bestand289. Im gleichen Jahr 
wurden der kleine Zehnt, der Welschkorn-, Hammel-, Lämmer- und Ferkelzehnt 
derselben Gesellschaft verpachtet290. 
287 StadtA SB, 69/6; 1753 zog die Herrschaft ihr Zweidrittel des Zehnten in natura 
ein, während das Stift St. Arnual sein Drittel versteigerte. 
288 Vgl. die Kellereirechnungen, z. B. LA SB, Best. 22 Nr. 2015, S. 68 und Nr. 2077, 
S. 36. 
289 LA SB, Best. 22 Nr. 2022, S. 78 und Nr. 2084, S. 32. 
290 LA SB, Best. 22 Nr. 2022, S. 70, 84, 90 und Nr. 2084, S. 32 ff. 
207
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.