Full text: Genealogia oder Stammregister der durchläuchtigen hoch- und wohlgeborenen Fürsten, Grafen und Herren des uhralten hochlöblichen Hauses Nassau samt etlichen konterfeitlichen Epitaphien

6 a: Wappen mit Helmdecke und Kleinod. Ohne Inschrift. — Wappen Bergen (de Berghes; 
Schild geteilt und oben halb gespalten: goldener, ungekrönter Löwe in schwarzem Feld, drei 
rote Pfähle in gelbem Feld, drei weiße Steine in grünem Feld; Helmzier: Eselskopf zwischen 
zwei geharnischten Armen). 
6 b: Wappen mit schildhaltendem Engel. Inschrift: Hubercourt. — Wappen Brimeu (drei rote 
Adler auf Silber), Herren zu Humbercourt. 
5 a: Wappen. Inschrift: Sant Simon. — Wappen Saint-Simon-Rouvroy (weißes Kreuz in 
schwarzem Feld, auf dem Kreuz fünf rote Muscheln). 
5 b: Wappen. Inschrift: Rampurr, 1557. — Wappen Rambures (drei rote Balken in Gold). 
4 a: Wappen. Inschrift: Soterlun, 1557. — Wappen Berthout-Bautersheim (Dors hat hier Bau- 
tersheim verlesen, ebenso auf dem Skizzenblatt; Schild geteilt, vier rote Pfähle in Gold, drei 
weiße Steine in Grün). 
4 b: Wappen. Inschrift: Malli. — Wappen Mailly (drei grüne Klüpfel in goldenem Feld, re¬ 
dendes Wappen). 
3 a: Wappen. Inschrift: Saarbrücken, 1557. 
3 b: Wappen. Inschrift: Winorbergh. — Wappen De Berghes-St. Winoc (roter, ungekrönter Lö¬ 
we in goldenem Feld). 
2 a: Wappen mit Helmdecke und Kleinod. Ohne Inschrift. — Wappen Luxemburg-Brienne (ro¬ 
ter, goldgekrönter Löwe mit goldener Zunge in weißem Feld). 
2 b: Wappen. Inschrift: Unser Herr Vatter frauw mutter tot. — Herzschild Craon: Schild ge- 
viertet, Stammwappen Croy: In Rot drei silberne Balken; Rentry: In Silber drei rote Beilklin¬ 
gen. 
1 a: Leer. 
1 b: Wappen. Inschrift: Unser frau Mutter Mutter. — Hertzogtum Katzheim Anno 1550. — 
Wappen Bourbon (goldene Lilien in blauem Feld, roter Schrägbalken als Bastardzeichen). 
Die dreipaßförmigen Lanzettköpfe sind gefüllt mit Rosetten, das Maßwerk mit stilisierten Blü¬ 
ten und Ranken. Die Querleiste, die die oberen Felder hart abschließt und die Rosetten der 
Lanzettköpfe halbiert, zeigt, daß die ursprüngliche Komposition schon damals gestört war. Das 
wird auch vom Inhaltlichen her bestätigt: Die beiden oberen Scheiben (7 a und b) fallen aus 
dem Wappenprogramm heraus. Sie stehen für Walram IV. von Nassau-Wiesbaden-Idstein und 
seine Gemahlin Bertha von Westerburg (vgl. Nr. 20 f) und ihren Sohn Adolf II. und dessen 
Gemahlin Margarethe von Baden (vgl. Nr. 22). Das Fenster selbst war gewidmet den Ahnen 
der Adriana von Bergen, Gemahlin Philipps II. von Nassau-Wiesbaden-Idstein (vgl. Nr. 32), 
und denen der Franziska von Luxemburg-Brienne, Witwe Bernhards von Baden, Gemahlin 
Adolfs IV. von Nassau-Wiesbaden-Idstein, des Neffen Philipps II. Der Kreis der Stifter des 
Fensters ist damit schon bezeichnet. 
92
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.