Full text: Genealogia oder Stammregister der durchläuchtigen hoch- und wohlgeborenen Fürsten, Grafen und Herren des uhralten hochlöblichen Hauses Nassau samt etlichen konterfeitlichen Epitaphien

Abb. 14 Grabplatte der Adelheid von Katzenelnbogen 
(Dors Fol. 7r). 
5) Kloster Klarenthal, 1296 durch König Adolf und seine Gemahlin Imagina gegründet, 1304 geweiht, 
stand in der ersten Hälfte des 15. Jhs. in höchster Blüte. Als Eigenkloster der Grafen von Nassau war 
es deren bevorzugte Grabstätte. 1544 wurde das Kloster aufgehoben, 1607 in ein Landesspital umge¬ 
wandelt. 1628—48 wurde es von Jesuiten bezogen, verfiel später aber mehr und mehr. 1940 wurden 
große Teile abgerissen. — 1560 wurden vier Grabsteine aus dem Kloster nach Wiesbaden in die Mau¬ 
ritiuskirche gebracht und in einer Ecke des Chores aufgestellt, wo sie bei dem großen Brand der Kir¬ 
che 1850 zerstört wurden (vgl. Rossel S. 33. — F. Otto, in: Annalen des Vereins für nassauische 
Altertumskunde und Geschichtsforschung 29, 1897/98, S. 173 ff., 30, 1899, S. 1 ff. — Schliephake, Ge¬ 
schichte von Nassau Bd IV, S. 37—58. — Lotz, Die Baudenkmäler im Regierungsbezirk Wiesbaden, 
S. 59. — Roth, Geschichte und historische Topographie der Stadt Wiesbaden. — Dehio, Hessen, S. 
858. — Umschriften einiger Klarenthaler Grabsteine bei Andreae 1002/1, S. 72 u. 1002/2, fol. 77. — 
Vgl. jetzt auch G. Maag, Nass.-Annalen 1972, S. 23 ff. 
5a) War erste Äbtissin des Klosters, vgl. Otto S. 176 f. u, Otto, Necrologium Nr. 302. 
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