Full text: Genealogia oder Stammregister der durchläuchtigen hoch- und wohlgeborenen Fürsten, Grafen und Herren des uhralten hochlöblichen Hauses Nassau samt etlichen konterfeitlichen Epitaphien

A(nn)o 1462; cd.: 1464. Er wahr ein Sohn Gr(af) Adolfs von Nassauw und Fr(au) Margretha, 
Margkgrcifin von Baden. 
a) Richtig quadringentesi(m)o. 
b) Richtig quinto. 
c) Auf der Originalplatte folgt hier archiep(iscopus), was Dors und andere übersehen haben. 
Wie Dors angegeben hat, lag der stark reliefierte Stein ursprünglich vor dem Hochaltar. Er 
wurde bei der Öffnung der erzbischöflichen Gruft 1707 und der Höherlegung des Bodens um 
ca. einen Meter dort weggenommen und in das Hochgrab des Erzbischofs Gerlach von Nassau 
gesetzt, wo er noch heute erhalten ist (vgl. Abb. 27, links, Detail Abb. 45). Die Dors’sche 
Wiedergabe ist im wesentlichen korrekt, doch hat er dem Haupt des Erzbischofs mit dem halb¬ 
geöffneten Mund eine noch dramatischere Haltung durch die starke Neigung gegeben. 
Ober dem Erzbischof das Mainzer (links) und Nassauer Wappen. 
Die Inschrift verläuft in umgekehrtem Uhrzeigersinn. 
Leer. F°h 45v—46v 
24 O Abb. 46 
Aschaffenburg, Stiftskirche 
* Grabstein des Conrad von Bickenbach (j* 10. 1. 1483) und seiner Gemahlin Agnes von Nas- 47r 
sau (f 13. 6. 1485) 9"). 
12,5 x 24 cm. — Zweierlei Tuschfeder, Bleistiftvorzeichnung erkennbar; Blatt ausgeschnitten und aufgeklebt, 
am unteren Rand hinterklebt, außer der Inschrift Bezeichnung der Wappen. — St. George S. 63 9I). — Ha¬ 
gelgans S. 34, XC. — Kremer II, S. 464, XXXI. 
Anno. d(omi)ni. m.cccc.lxxx“*. die. decima. mensis. [ianuarii]b>. o(biit). nobilis. 
Conrad(us). baro. a. bick e(n)bach. 
An(n)o d(omi)ni. m.cccc.lxxxvc>. [die tredecimaj1". me(n)sis. iunii. o(biit). g(e- 
ne)rosa. d(omi)na. Agnes, de. nass(au). vxor. ipsi(us). quo(rum)e> a(n)i(ma)e re- 
q(ui)esca(n)t in pace. 
a) Nicht als Ordinalzahl. 
b) Vorlage Lücke mit Ergänzung auf dem Blattrand: der Nam dieses Monats ist nicht zu lesen. 
Ergänzt nach Isenburg I, 109; bei Hagelgans S. 33, XC und Kremer II, S. 464, XXXI keine genauen Da¬ 
ten; vgl. auch Helwich Hs. 225, S. 115. 
c) Nicht als Ordinalzahl. 
d) Lücke und auf dem Rand ergänzt: diese Monatszahl ist nicht zu lesen. Ergänzt nach Quellen bei b). 
e) Das Folgende in Kursive. 
90) Die Eltern der Agnes von Nassau vgl. Nr. 22. — Konrad von Bickenbach war vermutlich ein Bruder 
des Mainzer Domkantors Ulrich von Bickenbach (| 1469); dessen Grabstein im Kreuzgang des Doms 
(Arens, Inschriften Nr. 172, S. 102). 
91) St. George schreibt in der Inschrift statt „von Nassau“ „zu Nassau“ und statt „zu Baden“ „von Ba¬ 
den“, statt „nicht zu lesen“ „nicht zu sehen“. 
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