Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

fol. 30 f. Vgl. audi Jungk, Reg. S. 343 Nr. 1230. — 3 StA Koblenz Abt. 54 Nr. M 
893. — 4 Jungk, Reg. S. 343 Nr. 1230. — 5 K. Rüg, Wü. Wolferingen, S. 46 ff. — 
Ders., Becherherrlichkeit, S. 2. 
B) F. Hellwig, Wü. Saargebiet. — K. Hoppstädter, Gesch. Landeskunde, S. 99. — L. 
Prinz, Wü. Saarland, S. 12. 
Wörschweiler (426) Wartweiler, Wurtzweiler. (Nicht id. mit Werschweiler/ 
Lk. St. Wendel) 
Lk. St. Wendel, Gde. Osterbrücken. 
a) Wörschweiler lag südlich vom Ortskern, südöstlich vom Ortskern Hoof, 
auf der linken Seite der Oster, bei der heutigen Neumühle. 
b) Um 1845 finden sich u. a. folgende Fln.: Warthweiler oder Neumühle, 
Neumühle (4 Gebäude, Mühle in Betrieb), Aufm Hoiacker, Langwiese 
bei der Neumühle, Bruchwiese bei der Neumühle, An Wörschweiler 
Rech aufm Graben, Am Wörschweiler-Rech, In der Wörschweiler Dell, 
In der Mauer, Auf der Mauer, Bei der Wärtshölle, An der Wärtshölle, 
Aufm hintersten Emmrich an der Wärzhölle1. 
c) Dorf, d) + vor 1600. 
e) 1440 Wertzwilre, 1480 Wurswiler2. In den Jahren 1585—88 wird der Ort 
letztmalig als Wurtzweiler oder Wörßweiler genannt3. 
A) 1 Kat. A. St. Wendel, Extraditions-Plan Gemeinde Osterbrücken, Urkataster 1845. 
— 2 E. Christmann, Sdlsnamen Pfalz I, S. 612 u. S. 642. — 3 StA Koblenz Abt. 24 
Nr. 533. 
B) D. Häberle, Wü. Rheinpfalz, S. 167 u. 216. — K. Hoppstädter, Gesch. Landes¬ 
kunde, S. 99. — Ders., Sdl. Ottweiler, St. Wendel, S. 73 u. S. 76. — G. Schmidt, 
Wü. St. Wendeier Land, S. 56. — B. Stoll, Grundherren Leitersweiler, S. 30. 
Wolkesingen (427) 
Lk. Merzig-Wadern, Stadt Merzig. 
a) Südlich vom Ortskern, auf der rechten Seite des Marbaches, an der Ge¬ 
markungsgrenze Harlingen, am Fuße des „Hohen Berges". 
b) In den Fluren 18 und 23 werden 1830 Volkesen und Distrikt Volkesen 
genannt1. 
c) Dorf, d) + vor 1400. 
e) 1275 erstmals als Wolkeringe erwähnt2. Hier könnte es sich aber auch 
um Volkringen bei Diedenhofen/Lothr. handeln. Am 24. November 1290 
verpachtet das Kloster Mettlach einige Weingärten in Wolkiinga auf 16 
Jahre an die Eheleute Johannes und Demodis für die Hälfte der Cres- 
cenz. Das Ehepaar verspricht, den Mettlacher Kustos mit Diener und 
Pferd zur Zeit der Weinlese aufzunehmen3. Am 1. Februar 1305 werden 
die Weinberge Mettlachs in Wolkiinga an einen dortigen Einwohner 
gegen die Hälfte des Ertrages verpachtet4. Robert von Dreisbach, Wäpp- 
ner, überläßt am 15. April 1325 für eine Schuld von 32 Pfund Turnosen 
dem Kloster Mettlach alle seine Güter in Wolkesingen5. Im Jahre 1337 
ist ebenfalls die Rede von den Gütern der Herren von Dreisbach in Wol¬ 
kesingen8. Am 31. März 1347 verpfänden die Söhne Gerlachs von Vent- 
zen dem Kloster ihrer großen Schulden wegen ihre Güter im Bann und 
Dorf Wolkesingen7. 
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