Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6405 Freudenburg. — 2 Kat. A. Merzig, Parcellar-Plan Ge¬ 
meinde Mettlach, Urkataster 1831, M. 1:5000 u. M. 1:1250. — 3 J. C. Lager, 
Mettlach, S. 192. — 4 K. Lamprecht, Dtsch. Wirtschaftsleben I 1, S. 234. — 5 StA 
Koblenz Abt. 143 Nr. 521, S. 20. 
B) L. Griebler, Verschollene Dörfer. — Ders., Wüstungen in der Saarschleife, GLS 17. 
März 1960 Nr. 3. — W. Jungandreas, Hist. Lex. I, S. 484. — R. Junges, Saar¬ 
schleife. — T. Raadi, Mettlach, S. 122 f u. S. 135. 
Harschberg (162) 
Lk. St. Wendel, Gde. Primstal (Mettnich oder Mühlfeld). 
a) Der Ort lag in der Herrschaft Dagstuhl. Bisher noch nicht genau lokali¬ 
siert. Entweder auf den Bannen Mettnich oder Mühlfeld oder aber auf 
der Gemarkung Eiweiler. Auf der Gemarkung Mettnich findet sich ein 
Handenberg (bei Krettnich ein Har- oder Horscheid)1. Für Mühlfeld sind 
die Namen Im Haag, Haagberg, Haagwies, Haaggärten bekannt2. 
c) Gruppensiedlung, d) 4- Dreißigjähriger Krieg. 
e) 1563 wird Horßpergk vor Mettnich erwähnt3. Im Jahre 1565 muß ein 
Elen Thiß zu Harspergh für sich und seine Frau Abgaben leisten4. Ein 
Jahr später zahlt Ein Thiß wiederum5. Ebenfalls für 1566 bringen 
die Dagstuhler Rechnungen unter den Ausgaben folgende Notiz: 
Item bin ich gegen Harsperg geritten und die Birken gehauen, 
macht 4 alb. Item hant die von Harsperg die Birken auf die Moelle 
geführt9. Eine Rechnung von 1612 weist unter den Einnahmen der 
Meierei Eiweiler von einem Theis 1 fl., 17 alb. und von den Cappes 
Erben 1 fl.,10 alb. für bestimmte Nutzungsrechte zu Harßburg auf7. Auch 
1614 sind diese Einnahmen von Harßburg vermerkt8. 1626 wird an Schalt 
4 fl. 9 alb. zu Hasßburg gegeben9. 
f) 1649 wird zwar berichtet, daß der Schaft zu Hosburg hat ertragen 4 fl. 
9 alb., jedoch heißt es unmißverständlich: wird jetzt nit bewohnt10. Im 
Salbuch des Klosters Tholey zu Beginn des 18. Jh. werden ein Elsenberg 
und ein Hesburgh genannt11. 
A) 1 Vgl. TK 1:25 000 Nr. 6407 Wadern, — 2 Kat. A. Wadern, Parcellar-Plan Ge¬ 
markung Mühlfeld, Urkataster 1833. — 3 StA Koblenz Abt. 38 Nr. 656, S. 262. — 
4 ebda, S. 576.—5 ebda, S. 865. — 6 ebda, S. 875. — 7 StA Koblenz Abt. 38 
Nr. 660, fol. 732. — 8 StA Koblenz Abt. 38 Nr. 661, S. 97. — 9 StA Koblenz Abt. 
38 Nr. 662, fol. 197 f. — 10 StA Koblenz Abt. 38 Nr. 663. — 11 Abteibibi. Tholey, 
Salbuch 1707. 
B) K. Hoppstädter, Gesdi. Landeskunde, S. 88. 
Hassel (163) (unsicher) 
Lk. Merzig-Wadern, Gde. Faha, Ab Wpl. Baseler Mühle. 
a) Hassel lag östlich von Keßlingen und südöstlich von Faha am Leukbach, 
nahe der heutigen Haselermühle1. 
b) 1821, in der Flur 5 (gen. Schleif), finden sich die Flurnamen: Hasselmühle, 
Bei der Hasselmühle, Hasselmühlershecken, Auf die Hasselmühlers- 
hecken zu, Hasselstein beim Teich. In der Flur 6 erinnert der Hasselter¬ 
wald an die ehemalige Siedlung2. 
c) Gruppensiedlung, d) + vor 1550. 
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