Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6409 Freisen. — 2 Kat. A. St. Wendel, Parcellar-Plan Ge¬ 
meinde Asweiler, Urkataster 1841, M. 1:1250; R. Jung/J. Becker, Freisen, S. 143 
u. S. 78. — 3 W. Fabricius, Amt Nohfelden, S. 16. — 4 Gern. u. Ortslex. I, S. 23. 
— 5 H. Baldes, Birkenfeld, S. 425 ff. — 6 StA Koblenz Abt. 1 C Nr. 7432 fol. 
36 bzw. 26; vgl. auch Nr. 7433 u. 7434. — 7 vgl. Anm. 5. 
B) K. Hoppstädter, Gesdi. Landeskunde, S. 88. — Ders., Sdl. Ottweiler, St. Wendel, 
S. 28. — G. Schmitt, Wü. St. Wendeier Land, S. 23. — E. L. Seibert, Die Grenzen 
des Hochgerichts Wolfersweiler, Nach den Weistümern von 1507, 1600 und 
1653, GLS 19. Apr. 1952 Jg. 4 Nr. 13. 
Hahnhausen (159) 
Lk. St. Wendel, Gde. Walhausen. 
a) Hahnhausen lag westlich vom Ortskern Walhausen, an einer der Quellen 
des Walhauser Baches, nahe einer Römerstraße, am Waldstück Hahnen- 
kräh1. 
b) In der Flur 18 wird 1840/43 der Bezirk Auf der Hahnhauser Mauer ge¬ 
nannt2. Aber auch die umliegenden Flurdistrikte (Flur 16) Hinkelborn, 
(Flur 17) Hahnenkräh, Hahnenkräher Wald, Tränken und Hundswies 
und (Flur 19) Hinkelborner Heck, Hundswieser Hang, scheinen in den 
Einzugsbereich der ehemaligen Siedlung zu gehören. 
g) Die Existenz des ehemaligen Dorfes ist durch spätrömische, frühmittel¬ 
alterliche und karolingische Funde gesichert. Außerdem wird vermutet, 
daß sich hier eine Dingstätte befunden habe. Die Siedlung ist jedenfalls 
vor 1400 (wenn nicht gar viel früher) wüstgefallen. 
A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6408 Nohfelden. — 2 Kat. A. St. Wendel, Flurkarte Gemeinde 
Walhausen, Urkataster 1840/43, M. 1:1250. 
B) H. Baldes, Birkenfeld, S. 410 f, S. 432 u. 434. — K. Hoppstädter, Gesch. Landes¬ 
kunde, S. 88. — Ders., Sdl. Ottweiler, St. Wendel, S. 28. — G. Schmitt, Wü. St. 
Wendeier Land, S. 23. — E. L. Seibert, Der Hof Hahnhausen bei Walhausen, 
Sitz einer Dingstätte? in: Heimatb. d. Kr. St. Wendel 1959/60, S. 53 f. — Heimatb. 
d. Kr. St. Wendel 1951/52, S. 92. 
Hambusch, Hambois (160) 
Lk. Merzig-Wadern, Gde. Saarhölzbach. 
a) Hambusch lag nördlich vom Ortskem Mettlach und südwestlich von Saar¬ 
hölzbach, kurz vor der Mündung eines Seitenbaches in die Saar (nahe 
dem Punkt 206,6 m)1. J. C. Lager und L. Griebler verlegten diese Siedlung 
an den Fuß des Montclairberges. Gelände und Saar sind jedoch an dieser 
Stelle denkbar ungünstig für die 1490 genannte Hamboiss-Mühle2. Sie 
stand auch nicht, wie vielfach vermutet, in oder bei den Ortszentren 
von Mettlach oder Saarhölzbach. 
b) Bei der Lagebestimmung von Hambusch geben die F1N eindeutige Hin¬ 
weise: In der Flur 2, gen. Peterkopf, 1830 Auf Hambuch, Junk Hambuch, 
Alt Hambuch, Hofsgewann in der Nähe noch Kappelswiese und Oberst 
Kappelwiese3. 
c) Mühle, Schäferei, d) + vor 1498, bzw. vor dem Dreißigjähr. Krieg. 
e) Das Weistum von Mettlach von 1490: So wie ein Gottshaus Mettloch 
sollt han eine Bannmolen zu Hamboiss, darzu sollen gebannt sein zu 
mahlen, die Inwender der Dörfer Mettloch, Cuchingen und Hoichshusse, 
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