Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

samt 101 Vogteien auf: Lebach 33, Landsweiler 25, Niedersaubach 25, 
Rümmelbach 12, Hahn 10, Jabach 9 und Greinhof 4. Neben 5 Haushaltun¬ 
gen, zwei ausländischen und einem inländischen Gesinde werden 1791 
zu Hahn an Vieh 26 Pferde, 22 Kühe, 21 Rinder, 56 Schweine, 64 Schafe 
angegeben22. 1780 auf einer Karte des Amtes Schaumburg: Hanen23. Ab 
1. 4. 1938 wurde Hahn zur Landgemeinde Lebach gerechnet. 1815: 49 
Bewohner, 1820: 52 Bew., 1841: 53 Bew., 1900: 57 Bew., 1928: 58 
Bew.24 und 1961 als Ab Wpl.: 126 Bew.25. 
A) 1 H. Niessen, Saarlouis I, S. 416; vgl. auch R. Seyler, Das alte Schloß auf dem 
Hahn bei Lebach, in: ZG Saarg. 9, 1959, S, 162—166. — 2 L. Prinz, Baum und 
Strauch, S. 5. — 3 F. Pauly, Merzig, S. 25; MRU 1 Nr. 375; W. Jungandreas, Hist. 
Lex. I, S. 479. — 4 ebda. — 5 MRU 2, Nr. 35; F. Pauly, Merzig, S. 35. — 6 F. 
Töpfer, Hunolstein I, S. 2 Nr. 2. — 7 W. Jungandreas, Hist. Lex. I, S. 479. — 
8 M. Müller, ON Regbez. Trier II, S. 45. — 9 F. Toepfer, Hunolstein I, S. 25 
Nr. 33. — 10 P. E. Hübinger, Verdun, S. 154. — 11 F. Toepfer, Hunolstein, S. 60 
Nr. 78. — 12 StA Koblenz Abt. 96 Nr. 505. — 13 F. Toepfer, Hunolstein I, 
S. 134 Nr. 156. — 14 A. Goerz, Reg. Erzb. Trier, S. 302; K. Lamprecht, Dt. Wirt¬ 
schaftsleben III, S. 300 Nr. 270; J. C. Lager, Reg. Jacobshospital, S. 117 Nr. 460. 
— 15 StA Koblenz Abt. 1 C Nr. 7432, fol. 131. — 16 StA Koblenz Abt. 1 C Nr. 
7432, fol. 126 vgl. auch Nr. 7433 u. 7434. — 17 StA Koblenz Abt. 1 C Nr. 12928 
u. 12929, S. 433. — 18 K. Hoppstädter, Von Hagen zur Motten, S. 60. — 19 ebda, 
S. 46. — 20 AD Nancy B 9325 fol. 42 u. B 9328 fol. 22. — 21 H. u. C, Hiegel, 
Baillage I, S. 15; R. Rehanek, Fraulautern, S. 81. — 22 ebda. — 23 StA Koblenz 
Abt. 702 Nr. 7301. — 24 Heimatkundl. Jb. d. Lk. Saarlouis 1966, S. 192. — 25 
Amtl. Gemeindeverzeichnis 1963, S. 32, 
B) G. Baltzer, Hist. Not. II, S. 127. — K. Lohmeyer, Die Sagen der Saar, S. 226 ff 
u. S. 514 f. — W. Zimmermann, Ottweiler, S. 206 f. 
Hahnenhof (157) 
Lk. Saarbrücken, Stadt Dudweiler. 
a) Der Hof lag in der Verlängerung des oberen Langentales, am Fuße des 
Gehlenberges1, beim Punkt 294,9. — R. Seyler: „Dort, wo die Straße 
zwischen Dudweiler und Rentrisch die Wasserscheide erreicht, liegt 
rechter Hand, hart an der Banngrenze, die Stelle, an der der Hahnenhof 
stand. Von diesem ehemaligen befestigten Gehöft aus dem Mittelalter 
sind nur noch wenige Reste erhalten. Ein Graben umgibt den fast quadra¬ 
tischen Platz. An seine Außenseite wurde das Erdreich teilweise zu ei¬ 
nem Wall aufgeworfen. Innerhalb des Wehrbaues standen ein größeres 
Wohnhaus und ein kleineres Gebäude. Zwischen beiden befand sich ein 
Eisenschmelzofen. An der Südwestseite hatte man einen Ziehbrunnen 
angelegt, dessen verstürzter Schadit noch vor wenigen Jahren als Trich¬ 
tergrube zu erkennen war. Die ganze Anlage war ehemals von einer 
Mauer umgeben. Gefäßreste lassen darauf schließen, daß der Hahnenhof 
vermutlich im 14. Jh. gegründet wurde, vielleicht zu einer Zeit, als Graf 
Johann (1307—1342) in Saarbrücken residierte2." 
b) 1822 wird der Flurname Beym Hahnenhof genannt3. 
d) + Dreißigjähriger Krieg. 
e) Das Gültbuch des Nassau-Saarbr. Amtmannes Johann von Wolfstein 
1494: Hannenhol ist eigen und ist halb meins Schwagers Solzbach und 
der ander halb mein. Item die Felder und Rodebosche sind unverliehen. 
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