Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

S. 100 f. — 18 BDS 15, 1968, S. 51; TK 1:25 000 Nr. 6409 Freisen, r. 84525, h. 86270. 
— 19 Amtl. Gemeindeverzeidinis 1963, S. 37. 
B) J. Engel, Baltersweiler, S. 22; Ders., Theley, S. 107. — A. Klein, Gronig, S. 48. 
Bornbach (55) Bärenbach, Berenbach 
Lk. Saarlouis, Gde. Schaffhausen und Gde. Werbeln. 
a) Born- oder Bärenbach lag nicht weit von der Einmündung des Werbeiner 
Baches in die Bist, an der Gemarkungsgrenze Schaffhausen/Werbeln. 
b) 1830 findet sich unter den Werbeiner Flurnamen die Bezeichnung Auf 
der Brehbach1. 
c) Gruppensiedlung, d) + vor 1600. 
e) 1191 kauft das Kloster Wadgassen das Prädium zu Beibach (nicht Bier¬ 
bach)2. Im April 1298 verfügt Isenbard, Abt von Wadgassen, daß der 
Zehnte von Lebensmitteln aus dem Oberhof und den Schaflämmern aus 
dem Hofe in Berenbach dem Hospital des Klosters zufällt3. Ca. 1320 
unter Schaffhausen: Item ista 12 quartalia tenentur annuatim ad 
curiuam nostram in Berrenbach 24 messores ad metendum annonam4. 
A. H. Jungk hat „Schaffhusen muß auf dem Klosterhof Bärenbach fron- 
den" in seinem Regest der Zinsrolle des Klosters Wadgassen vermerkt, 
jedoch ist die Datierung 1342 falsch5. 
Dieses Verzeichnis ist, wie oben erwähnt, um 1310 oder 1320 anzusetzen. 
In folgender Reihenfolge werden die benachbarten Orte genannt: 
Hostenbach, Schaffhausen, Bärenbach, Werbeln, Differten. In dem Bruder¬ 
schaftsbuch von Differten wird 1548 ein Kunze von Bornbach erwähnt6. 
In diesem Schriftstück finden sich auch die Varianten Kuntz von Beren¬ 
bach und Kuntz von Bernbach7. 1651: Uff die Schofferey (Schäferei) nahe 
Berrenbach8. 
A) 1 Kat. A. Saarlouis, Parcellar-Plan Gemeinde Werbeln, Urkataster 1830. — 
2 MRU 2, S. 161 Nr. 119; MRR 2, S. 187 Nr. 670; M. Tritz, Wadgassen, S. 33 u. 
S. 299; Jungk, Reg., S. 47 Nr. 154. — 3 MRR 4, S. 610 Nr. 2733; Jungk, Reg., 
S. 232 Nr. 789; M. Tritz, Wadgassen, S. 50 u. S. 299. — 4 F. J. Heyen, Wadgassen, 
S. 79. — 5 Jungk, Reg., S. 379 ff Nr. 1375. — 6 StA Koblenz, Abt. 218 Nr. 658 S. 
11, S. 25 u. S. 32 f. (freundliche Mitteilung Dr. H. W. Herrmann) — 7 ebda. — 
8 Burg/Mailänder, Werbeln, S. 60 ff. 
Borrenbach (56) Burenbach 
Lk. Merzig-Wadern, Gde. Nohn, Gde. Tünsdorf oder Gde. Keßlingen. 
a) Lage noch ungewiß. In der ehemaligen Flur 4 der Gemeinde Mettlach 
und in der heutigen Flur la von Besseringen findet sich 1830, unmittel¬ 
bar östlich neben dem Bergerfeld und südlich anschließend von Gangolf, 
die Burwies1, Möglicherweise ist Borrenbach auch in der Nähe des 
heutigen Sportplatzes zu suchen. Die Siedlung könnte auch zwischen 
Besseringen und Merzig (und zwar südöstlich vom Ortskern in der 
Nähe der Straße) gestanden haben. Als weiterer Standort käme die 
Gemarkung Nohn in Frage. Dort vermerkt der Urkataster von 1821: 
In Bonnerbach, Bonnerwies, auf der Bonnerflächt, mittels Bonnerhuf, 
Bonnertriesch, in Bonnen unter Hoserichswald2. Dann wäre die Siedlung 
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