Full text: Die Geschichte der Saarländischen Kreditbank Aktiengesellschaft

erhöhte das Kapital um 50 Millionen Franken auf 60 Millionen. Die Gründer der 
Saarländischen Kreditbank bestanden aus französischen Banken und Unternehmen, 
die mit dem CIAL in Strasbourg befreundet waren. Sie übernahmen das gesamte 
Grundkapital. 
Die Gründer waren467: 
Anzahl der 
Aktien 
Betrag 
Crédit Industriel d’Alsace et de Lorraine, 
Strasbourg 
4 900 
24 500 000,— frs. 
Crédit Industriel et Commercial, Paris 
1 000 
5 000 000,— frs. 
Société Nancéienne de Crédit Industriel, Nancy 
2 000 
10 000 000,— frs 
Banque de Paris et des Pays-Bas, Paris 
1 000 
5 000 000,— frs. 
Union des Mines, Paris 
1 000 
5 000 000,— frs. 
Union Européenne Industrielle et Financière, 
Paris 
100 
500 000,— frs. 
Compagnie de Pont-à-Mousson, Nancy 
1 000 
5 000 000,— frs. 
Union Charbonnière Rhénane (UNICHAR), 
Strasbourg 
800 
4 000 000,— frs. 
Association Technique de l’Importation 
Charbonnière (ATIC), Paris 
200 
1 000 000,— frs. 
Am 31. Dezember 1949 wurde das Aktienkapital auf 100 000 000 frs. erhöht. 
Bei der Kapitalerhöhung am 31. Dezember 1951 um 50 Millionen Franken 
wurden 18 Millionen von einer Gruppe saarländischer Unternehmen gezeichnet. 
Der Anteil dieser saarländischen Beteiligungen am Gesamtkapital betrug somit 
12fl/o468. Die notwendigen Vereinbarungen wegen der Übernahme der Geschäfte 
der Deutschen Bank Filiale Saarbrücken, der Gebr. Röchling Bank in Saarlouis 
und Merzig und der Saar-Industriebank in Neunkirchen wurden von der 
Saarländischen Kreditbank mit den Sequesterverwaltern der genannten Banken 
und den zuständigen Behörden getroffen. Dabei wurde festgelegt, daß die 
Saarländische Kreditbank von den genannten Banken nur die in französische 
Franken umgestellten Konten übernimmt. Diejenigen Konten, die nicht umgestellr 
wurden, verblieben weiter als Markkonten bei den Vorgängerbanken. Wurden 
diese Markkonten später in Frankennoten konvertiert, mußten sie jeweils auf 
die Saarländische Kreditbank übertragen werden. Bei den von dieser nicht 
übernommenen Markkonten handelte es sich in der Hauptsache um kreditorische 
oder debitorische Konten, deren Inhaber außerhalb des Saarlandes wohnten 
oder deren Inhaber aus irgendeinem Grund zur Zeit einer Verfügungssperre 
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