Full text : Schrifttum über das Industriegebiet an der Saar und seiner Umgebung

Die  Saargruben  im  letzten  Jahre  unter  französischer  Verwaltung,  Saarbrücker
  Zeitung.  30.4.  1935.

1933

1934

Arbeitstage

226,5

240

Förderung  insgesamt

10

561  172

t

11

317

700

t

davon  Staatsbetriebe

10

179  247

t

10

908

535

t

Grube  Frankenholz

381  925

t

409

165

t

Durchschnittliche  Tagesförderung

46  622

t

47

157

t

Grubenselhstverbrauch,  -einschl.  elektr.  Zentralen

892  962

t

920

446

t

.Deputatkohlen  an  Arbeiter

306  192

t

292

064

t

Lieferung  an  Kokerei  Heinitz  .

369  251

t

368

272

t

Lieferung  zur  Brikettierung

7  552

t

5

982

t

Verkauf  und  Versand

9

095  178

t

9

999

423

t

Haldenbestände:  Kohlen

336  740

t

167

253

t

Koks

4  381

t

2

661

t

Briketts  .

7  706

t

294

t

Koks

252  208

t

189

838

t

Briketts

7  706

t

6

105

t

Die  letzten  zwei  Monaie  französischer  Kohlenförderung.  Saarbrücker  Zeitung.
  7.  5.  1935:
Es  wurden  gefördert:  im  Januar  915  587  t,  im  Februar  811  677  t;  davon  auf  den
Staatsgxuben  889  750  bzw.  788  842  t,  auf  den  verpachteten  Gruben  26  237  bzw.
22  835  t.  Diese  Förderung  verteilte  sich  auf  21,92  bzw.  21,38  Arbeitstage,  die
durchschnittliche  arbeitstägliche'  Förderung  betrug  mithin  41  787  t  im  Januar,
37  964  t  im  Februar  1935.  Auf  den  Zechenselbstverbrauch  entfielen  87  434  bzw.
84  707  t,  auf  die  Lieferungen  an  die  Bergarbeiter  18  354  bzw.  22  710  t,  an  die
eigenen  Kokereien  18  214  bzw.  15  818  t,  an  die  eigenen  Brikettfabriken  700  t
bzw.  auf  den  Verkauf  und  Versand  814  235  bzw.  763  301  Tonnen.  Die  Haldenbestände
  verminderten  sich  im  Januar  um  22  950  t,  im  Februar  um  74  859  t.

Kekserzeugung:  Januar  13  390  t  Februar  ....  11  380  t
Briketts  Januar  715  t
Haldenbestände  Ende  Februar  1935:  Kohlen  ....  69740  t
Koks  560  t
—г—  Briketts  ....  54  t.

Die  Abwicklung  des  Mines  Domaniales.  Saarbrücker  Zeitung.  19.  2.  1935.
Die  Generaldirektion  der  französischen  Saargruben  teilt  ihrer  Kundschaft  mit,
daß  ihre  Finanzabteilung  nach  Forbach  verlegt  ist,  während  die  H.andelsabteilung
  in  Paris  verbleibt.  Sie  fügt  hinzu:  ,,Nach  den  Basler  Abreden
werden  die  Nachfolger,  denen  wir  die  Lieferaufträge  ab  1.  März  übergeben,
die  Ausführung  der  laufenden  Abschlüsse  übernehmen.  Wir  werden  nicht
verfehlen,  sie  auf  dem  Laufenden  zu  halten  über  die  Entscheidungen  und
Abkommen,  welche  die  Kontingentierung  von  Saarkohlen  in  Frankreich  regeln
werden,  in  der  Hoffnung,  daß  sämtliche  künftige  Verfügungen  die  Interessen
  unserer  Kundschaft  genügend  berücksichtigen  werde."
Mang:  Die  Saarkohlen  in  der  deutschen  Wirtschaft.  Kohle  und  Erz.  31
(1934),  S.  307/12.
Entwicklung  der  Förderung.  Absatzverhältnisse.
Der  künftige  Saarkohlenabsatz  nach  Frankreich.  NSZ-Rheinfront.  8.  2.  1935.
(Nach  der  ,,L'Usine".)
Im  Jahresdurchschnitt  1924  bis  1929  habe  Frankreich  41,50  %  der  Saarkohlen
aufgenommen,  Deutschland  46,50  %,  wovon  37,20  %  im  Saargebiet.  1913  seien,
aber  nur  18,90  %  der  Saarförderung  im  heutigen  Frankreich  (einschl.  Elsaß-Lothringen)
  abgesetzt  worden,  gegenüber  71,70  %  in  Deutschland,  wovon
37,90  %  im  Saargebiet.  Zwei  Hüttenkokereien  Ostfrankreichs  bezögen  60  bzw.

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