Volltext: Die Firma Villeroy & Boch Mettlach

gistern auftritt und dessen Bruder als "modeleur de la 
fayencerie de Frauenberg” erwähnt wird. Berner kommen, nach¬ 
weislich aus Septfbntaines stammend, .vor: der Emailleur 
Francois Adam und sein Sohn, der Modelleur gleichen Namens 
der Einsetzer Bernard Waeny, dessen Vater schon in Luxemburg 
tätig gewesen war, der Dreher Antoine Bauret, der Modelleur 
Nicolas Villier(nach seiner Unterschrift: wuilleit), dessen 
Vater Baptiste Villier schon in Audun-lerTicj/e gearbeitet 
hatte und der Einsetzer Bernard Wanecke. Aus Saargemünd 
Kamen: Ignace Schweitzer, Modelleur und der Fabrikant Nicola 
Parizot, während Antoine Mansui von Niderviller nach Waller- 
fangen kam. Unter den Malern tritt vor allen Dingen ein 
Augustin Le Belle von 1792-1802 hervor, der vielleicht mit 
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dem von Jacquemart in Sevres nachgewiesenen gjünegeren Le Bel 
identisch oder doch verwandt sein durfte. Schliesslich ist 
noch der im Jahre 1810 erstmalig auftretende Engländer James 
Banton hervorzuheben, der 1814, wo er zum letzten Mal im 
Zivilstand vorkommt, ausdrücklich als "Anglais” bezeichnet 
ist. 
Verhältnismässig lange wurden in Wallerfangen die 
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Oefen ausschliesslich mit Holz geheizt, trotzdem'Vel den 
damals allerdings noch wenig erschlossenen Saargruben ziem¬ 
lich habe lag. Es liegt uns darübdr die folgende Notiz aus 
dem Journal*^ vor, dio zeigt, dass man allerdings schon vor 
.1808 in Wallerfangen Versuche mit der Kohlenfeuerung machte. 
Es heisst darin: 
” Die Brennöfen, welche insgemein von pärallelogrammischer 
Form sind, haben 2 Ab the Illingen, eine, wo man das Feuer an¬ 
macht und die sich unten* befindet, und die andere, wo die 
Stücke gebrannt worden. Letztere ist gewölbt, hat 3 Metros 
etres Breite. 
Die Karsein, In welche man die zu brennenden Stücke 
1,-1,-—i - 4?^„^rfesten Thon. Zu 
g 1 ich zum B r e nnrn a t q r i a 1' 
verschliesst, sind von einem sehr feuerfesten Thon. Zu 
Vaudrevahge (Nallerf engen) wird gemeini, 
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