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wird ebenfalls von jeher in überaus sachkundiger und opfer¬
williger Weise von Borromäerinnen gehandhabt. Im Jahre 1877
wurde die Krankenabteilung auf 150 Betten erweitert. Trotz¬
dem genügte die Einrichtung, die auch der Allgemeinheit zu¬
gänglich ist, auf die Dauer nicht^den Anforderungen. Daher
wurde im Jahre 1890 von der Firma noch ein zweites kleineres
Krankenhaus ausschliesslich für Arbeiter erbaut, das im Jahre
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1905 wiederum durch einen umfangreichen Anbau erweitert wurde, di
und dessen Vergrösserung und vollständiger Neubau bevorsteht. I]
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Geheimrat Eugen von Boch vermachte bei seinem Tode das alte
Krankenhaus der Firma und dotierte dasselbe mit einor stif¬
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tung von ¿1 200 000. —, sodass es in seinem Sinne wd tergeführt
werden kann. Die Krankenkassen der Firma haben bozgl. der Ver¬
pflegung ihrer Mitglieder in diesen Krankenhäusern, die ja
auch von der übrigen Bevölkerung benutzt werden, besondere
Abkommen mit denselben getroffen.
Auch auf die Fortbildung der jugendlichen Arbeiter
und Arbeiterinnen wie auf die gesellige Erholung und Unter¬
haltung ihrer Arbeiter sucht die Firma fortgesetzt fördernd
und .veredelnd einzuwirken. Abgesehen von den Fortbildungs¬
schulen für jugendliche Arbeiter, dem ebenso wichtigen wie
erfolgreichen Haushaitungs- und Kochunterricht für die Arbei- j
terinnen,bestehen in Mettlach, Wallerfangen und Siobenbrunn
Musikkapellen, welche unter Leitung von sachkundigen durch
die Firma angestellten Kapellmeistern von Zeit zu Zeit Kon- jm
zerte veranstalten. In einzelnen Fabriken haben sich forner
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Gesang- und Turnvereine gebildet, deren für Körper und Geist •
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gleich bedeutungsvolle Bestrebungen^mit allen Mitteln zu *
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fördern bestrebt ist. |
In Mettlach hat Geheimrat Eugen von Boch im Jahre '