Stennweiler und kam über das Striet und vor den Kohl wald.
Da hörte er Schritte mnd Stimmen. Sogleich riss Beizebub
das Leitseil an und liess die Böcke Schritt gehen. Dann ka
men denn auch zwei Männer mit kohlschwarzen Gesichtern,
dass das Augenweiss geisterhaft und unheimlich schimmerte.
Die Männer aber gingen mit schweren Schritten den knotigen
Grubenstock in der Hand friedlich ihres Weges dahin. Beize
bub wandte sein Gefährt seitwärts, um den Männern aus dem
Weg zu kommen. Aber auch dort traf er das gleiche Bild,
sah er Männer, die unter ruhigem Gespräch nach Hause ging«
Wohl beobachteten sie das sonderliche Gefährt misstrauisch
aber dann gingen sie unbekümmert heimwärts. Da hörte Luzi <
fer plötzlich eine erregte Stimme hinter sich: "Der Deifenker
soll die ganz Kohlengrub holen, den ganzen Tag
müht man sich ab, dass kein trockener Faden am Leib bleibt
und wenn ma,n glaubt, man sei aus der Hot, dann ja dann
kommt der Tod"!!Ja,ja, Recht hast du", meinte da eine zweit«
Stimme. Luzifer spitzte die Ohren, dass ihm auch nicht ein
Wörtchen entging, zumal das eine Wort Deifenker immer wie*
der-kehrte. Da schrie das schwarze Herz des Teufels laut
vor Lachen; denn der eine der beiden Männer war an einen
Stein gestossen und hatte deshalb einen kräftigen Fluch
ausgestossen. WTeil aber in dem Fluch der Deifenker wieder
vorkam, nahm der Teufel die Gelegenheit wahr, um,zu erfahren,
wer denn dieser Herr Deifenker sei. Er kam mit den
Männern in eifriges Gespräch und wusste bald, dass er der
Deifenker selbst sei, und dass diese Bergleute die Stören
friede der Unterwelt seien, nach denen er vergeblich gesucht
hatte. Da wuchs sein Hass gegen sie -und er schwor
sich, dass er ihnen ihr Frevel heimzahlen wolle.In der Hol
lenhammerschmiede sollten sie es selbst fühlen, wie es tut
wenn die Hammerschläge auf den Schädel niedersausen. Mit