sen und so -wertvolles Wiesenland gewonnen* An der Südwest
grenze des Bannes gehört noch ein kleiner Teil von"Schlägelswinkel
{20c) zur Schiffweiler Gemarkung. Diese Flur liegt
seitlich zwischen zwei Hügeln ineinem Winkel. Der erste Teil
des Hamens mag von dem Familiennamen Schlegel herrühren. Ls
ist aber auch möglich, dass er durch eine alte Art der Grenzziehung
entstanden ist. Früher wurde die Grenze oft durch den
Lauf einer rollenden Kugel oder eines Holzschlegels bestimmt.
Auch durch eine solche Grenzziehung könnte dieser Flurnamen
entstanden sein. Am Südhang des Kastelberges liegt eine kleine
GeländevertiefungJlk). Sie heisst Graben. Nördlich vom
Kastelberg heisst eine muldenartige Bodensenkung Hanfdell(9b)
Da das Gelände nass ist, dürfte es sich früher gut zum Hanfan
bau geeignet haben. Am Krämerberg zieht sich in östlicher
Richtung eine grabenartige Vertiefung vorbei, die der Volksmund
Tiefengraben nennt{11g).Im Flurbuch ist dieses Gelände
als "Blättgesgraben" verzeichnet. Während der volksmundliche
Harne sich selbst erklärt, vermag ich die amtliche Bezeichnug
nicht zu deuten.Wohl steckt das Wort Blatt darin, aber ich
verma.g den Zusammenhang mit der Flur nicht zu finden. Zewe
führt in seinem Buch (S. 38) aus einem Kaufakt von 1664 einige
heute nicht mehr bekannte Flurnamen an. Darunter ist auch
ein Wriesenstü ck "am Seiterspfuhl" genannt. Ls lässt sich
heute nicht mehr feststellen, wr> diese Flur gelegen hat,aber
der Harne weist darauf hin, dass der Pfuhl abseits lag.
Der folgende Teil soll alle Fluren erfassen, deren
Harne sich von ihrer Ausdehnung und der Art des Bodens ableiten
lässt. Im Mittelfeld des Schiffweiler Bannes dehnt sich
eine Flur mit dem Hamen "unter den Blotzen" aus (le). Ich
Weise für diesen Hamen nur eine Erklärung aus' der Schiffweile
Mundart. Wenn der Bauer auf einem Acker arbeitet, der harten
und steinigen Boden hat, dann sagten "do kann ich noch blot