Im nordwestlichen Teil des Schiffweiler Bannes wölbt sich
eine Erhebung empor, die die beiden Orte Schiffweiler und
Stennweiler von einander trennt. Es ist eine rundliche Geländekuppe
von etwa 360m Höhe und heisst Klopp. Dem Wort
Klopp liegt mittelhochdeutsch klupf zugrunde, das in der
Mundart als klupp oder klopp erscheinen muss; es bedeutet j
Gipfel, Berg. Eine andere Geländekuppe liegt an der Nordost,
grenze der Gemarkung, der Steinhübel (Sef9 der in früherer
Zeit wohl einmal Danzstock geheissen hat. Diesen Kamen haben
sowohl Geländeform als auch Bodenart geprägt. Hübel hat
sich aus althochdeutsch hubil - Hügel entwickelt. Da die ->
Flur aber steinigen Boden aufweist (Sandstein ), wurde der
Hügel Steinhübel genannt. Es ist dies die mundartliche Bezeichnung
der Flur "ober Strietergarten" (oberste Gewann).
Auf der Höhe des Kastelberges liegt die Bergwies (lOc),
die nur deshalb so genannt werden konnte, weil sie auf der
Höhe lag.An der Ostgrenze des Bannes heisst eine Flur Honau
(9c) (Mundart: Hunau) Hohe Au musste im Dialekt zu Honau
bezw. Hunau zusammengezogen werden. Die Bergleute aus
Schiffweiler, dietäglich zur Grube Kohlwald gehen, nehmen
den Weg durch die Kleewies (l3d) und steigen dann über mehrere
Stufen einen steilen Hang hinauf, um auf den Krämerberg
zu gelangen. Der Volksmund nennt den schmalen Pfad
Teufelsleiter (llh')t und die alten erzählen eine schaurige
Geschichte von Beizebub dazu. Auf der Graulheck heisst eint
Baumgarten, der an einem Südhang liegt, "am Horech (20a*).
Hohe Resch ergab in der Mundart Horech. Resch.bedeutet hart
steil, abfallend, also auch Abhang. Der Horech wäre demnach
ein hoher Abhang, Ebenso lässt sich der Name Höllengarten
(le) von der Geländeform herleiten. Hölle ist verwandt mit
mittelhochdeutsch hulin - Höhlung, Schlucht, tiefer Graben
und auch entlegener Winkel, Ein entlegener Winkel ist der